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Parasiten und Würmer

Hakenwurm (Ancylostoma duodenale)

Hakenwurm (Ancylostoma duodenale)Die Hakenwürmer im menschlichen Körper haben zwei Arten, beide gehören zu der Klasse von Nematoden, d.h Fadenwürmern: es sind Ancylostoma duodenale und Necator americanus. Die Größe der Adult-Weibchen von den A. duodenale beträgt 10-13 mm, die der N. americanus 9-11 mm. Die Männchen der beiden Arten werden bis zu 8-11, bzw. 7-9 mm lang. Eine kleinere Gruppe der Hakenwürmer, schmarotzt im Tierorgan fühlt sich genauso gut im menschlichen Körper (A. Ceylanicum), sowie es solche Spezies gibt, die nur bis auf die Haut vorrücken und sich direkt unter der Haut bewegen, wandern (A. braziliense, Uncinaria stenocephala).

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Die Eier mit den Exkrementen in die Umwelt ausgeschieden, und unter günstigen Bedingungen (an einem nassen, warmen, schattigen Ort) schlüpfen die Larven in ein-zwei Tagen aus. Die rhabditiformen Larven entwickeln sich im Kot und/oder im Boden, und nach zwei Häutungen, dem Verlauf von 5-10 Tagen werden sie zu ansteckungsfähigen filariformen Larven (dritten Larvenstadiums) . Unter geeigneten Umständen leben diese ansteckungsfähigen Larven auch noch 3-4 Wochen lang. Bei Hautkontakt mit dem menschlichen Wirt bohren sie sich sofort in die Haut hinein, dann gelangen sie durch die Blutadern ins Herz und in die Lunge. Sie werden durch die Luftblasen in die Bronchien transportiert, von dort in den Rachen und in den Mund. Nachdem der/die Infizierte sie verschluckte, kommen die Larven im Dünndarm an, wo sie sich einnisten und werden zu Adult-Würmern. Sie leben in der Höhle des Dünndarmes an der Darmwand angeklebt, einen enormen Blutverlust verursachend. Nach dem Verlauf von 1-2 Jahren werden die Würmer meistens aus dem Organ ausgeschieden, aber es kommen auch jahrelang lebende parasitäre Exemplare vor.

Nach dem Eindringen in die Haut des Wirtes geraten einige A. duodenale Larven in Ruhestand (in den Därmen und Muskeln). Weiterhin kann die von A. duodenale verursachte Infektion wahrscheinlich peroral, bzw. auch durch Stillen verbreitet werden. N. americanus muss dagegen den Weg in die Lunge zurücklegen.

Geographische Verbreitung: Die zweithäufigste menschliche Wurmkrankheit nach der Ascariosis (Spulwurmbefall). Sie ist überall in der Welt zu finden, besonders in Gebieten mit hohem Feuchtigkeitsgrad und warmem Klima. Sowohl A. duodenale als auch N. americanus sind in Afrika, Asien und Amerika verbreitet. Necator americanus kommt in Amerika und Australien häufiger vor, wohingegen A. duodenale ausschließlich im Nahen Osten, in Nordafrika und Südeuropa vorkommt.

Spulwurm (Ascaris lumbricoides)

SpulwurmAscaris lumbricoides ist der größte parasitäre Spulwurm (Nematoden) im menschlichen Darmsystem. Die unreifen und Adult-A. lumbricoides werden oft mit den Exkrementen in die Umwelt ausgeschieden. Die Größe der Adult-Männchen: 15-30 cm, Durchmesser: 0,3-0,8 cm, ihr Schwanz rolltr sich zum Bauch, die Größe der Weibchen: 20-35 cm, Durchmesser: 0,5 cm.

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Die Adult-Würmer leben in der Höhle des Dünndarmes. Die Weibchen können etwa 200.000 pro Tag legen, die zusammen mit den Exkrementen aus dem Organ in die Umwelt ausgeschieden werden. Die unbefruchteten Eier kommen zwar in den Organ zurück, aber sie sind nicht mehr ansteckungsfähig. Die befruchteten Eier dagegen fangen an, sich zu entwickeln und werden von 18 Tagen bis auf einige Wochen, abhängig von den Umständen (sie bevorzugen die nassen, warmen, schattigen Orte) ansteckungsfähig, Nachdem der/die Infizierte die Eier verschluckte, schlüpfen die Larven aus, und bohren sie sich in die Schleimhaut des Darms ein, dann gelangen sie durch die Blutadern in die Lunge. Sie wachsen in der Lunge weiter (10-14 Tage lang), sie werden durch die Luftblasen in die Bronchien transportiert, von dort in den Rachen. Nachdem der/die Infizierte sie verschluckte, erreichen die Larven den Dünndarm, wo sie zu Adult-Würmern werden. Vom Verschlucken der befruchteten Eier bis zur Befruchtung der Weibchen dauert es etwa 2-3 Monate. Das Durchschnittsalter der Adult-Würmer beträgt 1-2 Jahre.

Geographische Verbreitung: Die Ascariosis (Spulwurmbefall) ist die häufigste menschliche Wurmkrankheit. Sie ist überall in der Welt zu finden, besonders in tropischen und subtropischen Gebieten, sowie in den Gebieten mit ungeeigneter Hygiene und Gesundheitsversorgung. Sie kommt auch in landwirtschaftlichen Gebieten im Südosten der USA vor.

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Madenwurm (Enterobius vermicularis)

MadenwurmEnterobius vermicularis (früher Oxyuris vermicularis genannt) oder Madenwurm gehört auch zu Nematoden. Die Größe der Adult-Weibchen: 8-13 mm, die der Männchen: 2-5 mm. E. vermicularis als Parasit ist ausschließlich für den menschlichen Körper charakteristisch. Der Madenwurm hat auch eine andere Unterklasse, Enterobius gregorii, der in Europa, Afrika und Asien vorkommt. Hinsichtlich ihrer Morphologie, ihres Lebenszyklus, ihres klinischen Bildes und ihrer Behandlung sind E. Vermicularis und E. gregorii praktisch gesehen gleich.

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Das Weibchen legt ihre Eier in die Falten um den After herum. Es geschieht eine Selbst-infektion, wenn man mit der Hand infizierte Eier in den Mund bringt, nachdem man mit der Hand das Gebiet um den After herum gekratzt hat. Durch die Übergabe von infizierten Kleidern und Bettwäschen kann die Krankheit von Person zu Person übertragen werden. Enterobiasis kann auch dadurch erworben werden, wenn man solche Flächen berührt, die mit den Eiern der Madenwürmer infiziert sind (Vorhänge, Teppiche). Eier von geringer Zahl können sogar in die Luft kommen, die inhaliert werden. Nachdem die infizierten Eier verschluckt werden, schlüpfen die Larven im Dünndarm aus, die Adult-Würmer nisten sich im Dickdarm ein. Das Zeitinterwall von dem Verschlucken der infizierten Eier zum Eierlegen der Weibchen dauert ungefähr einen Monat lang. Die Lebensdauer der Adult-Würmer ist ca. zwei Monate. Die geschlechtsreifen Weibchen bewegen sich in der Nacht außerhalb des Afters und sie legen in den Falten um den After Eier. Unter optimalen Umständen bilden sich die Larven in den Eiern in 4-6 Stunden aus, die Eier werden ansteckungsfähig. Es kann eine Rückinfektion vorkommen, wenn sich die frisch ausgeschlüpften Larven von der Aftergegend zum After zurückbewegen, über die Häufigkeit haben wir aber keine Angaben.

Geographische Verbreitung: Enterobius kann weltweit vorkommen. Die Infektionen befallen meist Schulkinder und Kleinkinder im Kindergarten, sowie die Landbevölkerung, die dicht gedrängt lebt. Die Mastdarmwurmkrankheit ist mehr charakteristisch für Länder mit gemäßigtem Klima als für die Tropen. Diese Helminthen ist die Meistverbreitete in den USA (es sind 40 Millionen Menschen betroffen).

Schistosoma (Egel, gehört zur Klasse von Trematoden)

SchistosomaSchistosomiasis, d.h. Blutegel wird von Blutsaugegeln mit indirekter Entwicklung (Trematoden) verursacht. Die drei Hauptarten, Menschen zu infizieren, sind wie folgt: Schistosoma haematobium, S. japonicum und S. mansoni. Zwei weitere Arten, S. mekongi und S. intercalatum, kommen in einem geographisch begrenztem Gebiet vor. Weiterhin können die Larven bestimmter, parasitärer Schistosomaarten, in Vögeln und Säugertieren eingenistet, sogar in Menschen Hautentzündungen verursachen.

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Die Eier scheiden mit Exkrementen oder Harn aus. Unter geeigneten Bedingungen schlüpfen aus den Eiern Wimpertierchen (miracidia) aus, die während des Schwimmens in die Schnecke als Zwischenwirt eindringen. Während der Entwicklung in der Schnecke entstammen zwei Generationen von Keimbläschen (sporocysta). dann bilden sich die Larven mit Gabelschwanz aus (cercaria). Die bereits ansteckungsfähigen Larven, verlassen die Schnecke fangen an, zu schwimmen, und dann dringen sie unter die Haut des menschlichen Wirtes ein. wo sie ihren Schwanz verlieren und zu Schistosoma werden. Die noch unreifen Würmer passieren im folgenden zahlreiche Gewebe und überstehen weitere Umwandlungen, bis sie die Venen erreichen. Die Adult-Würmer nisten sich an verschiedenen – artspezifischen – Teilen der Gekrösen ein. S. japonicum ist z.B. meistens in Adern zu finden, durchzogen die überen Gekrösen des Dünndarms, S. mansoni bevorzugt dagegen die Adern, durchzogen die überen Gekrösen des Dickdarms, Zugleich können sich beide Arten an der einen oder anderen Stelle einnisten und sie sind fähig, ihren Platz zu wechseln, deswegen kann nicht eindeutig festgestellt werden, dass die eine Art ausschließlich an einer Stelle vorkommt. S. haematobium bevorzugt am meisten das Venennetz der Harnblase l, aber sie kommt auch in den dünnen Venen des Afters vor. Die Weibchen (Größe: 7-20 mm; die Männchen sind etwas kleiner) legen ihre Eier in die dünnen Venen, die das portale System (venöses Blut von abdominalen Organen, das durch die portale Vene in die Leber kommt) und die Harnblasengegend durchziehen. Die Eier bewegen sich zu den Därmen (S. japonicum és a S. mansoni), der Harnblase und dem Harnleiter (S. haematobium), und sie scheiden mit Exkrementen oder Harn aus. Die Pathologie von der S. japonicum és a S. Mansoni: Katayama-Fieber, (verursacht von Eiern) hepatische perisinusoidale Granulome, Symmer’s periportale fibrosis, portalis hypertensio, in bestimmten Fällen zerebrale, bzw. spinale Embolie, von den Granulomen, von den Eiern verursacht. Die Pathologie von der S. Haematobium: haematuria, Vernarbung, Verkalkung, Resquamation carcinoma, in bestimmten Fällen zerebrale, bzw. spinale Embolie, von den Granulomen, von den Eiern verursacht.

Die unerlässliche Bedingung von Schistosomiasis ist der menschliche Kontakt mit dem Wasser. Zahlreiche Tiere, nämlich Hunde, Katzen, Nagetiere, Schweine, Pferde und Ziegen dienen als Träger von der S. japonicum, und Hunde der S. mekongi.

Geographische Verbreitung: Schistosoma mansoni kommt in Südamerika, der Karibik, Afrika und in bestimmten Gebieten im Nahen Osten, S. japonicum dagegen im Fernosten vor. Schistosoma mekongi ist besonders für Südostasein, aber S. intercalatum in erster Linie für Mittelwestafrika charakteristisch.

Bandwurm (Taenia saginata a Taenia solium)

BandwurmZu der Klasse der Bandwürmer (cestoda) gehören der glattköpfige Bandwurm (Taenia saginata) und der hakenköpfige Bandwurm (Taenia solium).T. saginata kann nur 9 mm, solange T. solium 6 m lang werden. Man erleidet eine Bandwurminfektion, wenn man nach dem Auftauen rohes Rindfleisch oder Schweinefleisch verzehrt, die nicht genug durchgekocht/durchgebraten sind. Es geht hier um (T. saginata) bzw. (T. solium).T. solium kann sogar eine Finnenkrankheit, d.h. Cysticercosis im Darmtrakt des Menschen verursachen.

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Taenia saginata und Taenia solium haben als einzigen Endwirt den Menschen. Die Eier oder die Glieder voll mit Eiern (Proglottiden) werden mit den Exkrementen in die Umwelt ausgeschieden, die Eier können auch einige Tage bis auf einige Monate lang in der Außenwelt leben. Das Rind (T. saginata) oder das Schwein (T. solium) wird infiziert, wenn es Pflanzen mit Eiern oder infizierten Proglottiden futtert. In den Därmen des Tieres bildet sich die Hakenlarve aus, sie durchdringt die Darmwand, und bewegt sich zur quer gestreiften Muskulatur, wo sie zur Cysticercosis wird. Die Finnenkrankheit kann sogar jahrelang im Tierorgan leben. Man wird durch die Verzehrung von nicht genug durchgekochtem/durchgebratenen Fleisch infiziert. Der erwachsene Wurm klebt mit dem Kopf an den Darm an, und nistet sich im Dünndarm ein. Die Länge des glattköpfigen Bandwurmes beträgt im Allgemeinen fast 5 m (er kann aber 25 m lang werden), die des hakenköpfigen Bandwurmes ist 2-7 m. Die zeugungsfähigen Würmer bringen Proglottiden zur Welt, die sich nach der Befruchtung vom Körper abtrennen und bewegen zum After oder scheiden mit den Exkrementen aus (Durchschnittsmenge: sechs/Tag). De erwachsene T. saginata bringt 1.000-2.000, T. solium dagegen etwa 1.000 Proglottiden im Durchschnitt zur Welt. Die Eier scheiden nach der Entleerung aus. Eine einzige Proglottide der T. saginata kann sogar etwa 100.000, aber die der T. soliumé ca. 50.000 Eier haben.

Geographische Verbreitung: Beide Arten können weltweit vorkommen. Der hakenköpfige Bandwurm ist meistens für ärmere Gesellschaften charakteristisch, wo die Menschen mit dem Schwein in physischer Nähe leben und nicht richtig durchgekochtes/durchgebratenes Schweinefleisch verzehren. Die Krankheit kommt in muslimischen Ländern sehr selten vor.

Peitschenwurm (Trichuris trichiura)

PeitschenwurmDer Peitschenwurm gehört zur Klasse der Nematoden, d. h. der Fadenwürmer. Die Größe der erwachsenen Weibchen: 35-50 mm, die der Männchen: 30-45 mm.

Lebenszyklus:

Lebenszyklus

Die Eier in keinem Embryozustand werden mit den Exkrementen in die Umwelt ausgeschieden. Die Eizelle spaltet sich im Boden auf, dann differenziert sich weiter, schließlich bildet sich der Embryo aus. Die Eier werden in 15-30 Tagen anstckungsfähig. Durch die Hände oder Nahrungsmittel, mit infiziertem Boden verschmutzt, gelangen die Eier in den Organ, von denen dann die Larven im Dünndarm ausschlüpfen. Die erwachsenen Würmer aus den Larven nisten sich im Dickdarm ein. Die erwachsenen Würmer (ca. 4 cm lang) leben im Blinddarm und dem aufsteigenden Dickdarm, sie bleiben auf der Stelle, nur ihr Vorderteil reicht in die Schleimhaut über. Die Weibchen legen erst 60-70 Tage nach der Infizierung ihre Eier. Die Weibchen legen etwa 3.000-20.000 Eier pro Tag im Blinddarm. Die Lebensdauer der Adult-Würmer ist ca. ein Jahr.

Geographische Verbreitung: Die Peitschenwurmkrankheit (Trihuriasis) ist die dritthäufigste menschliche Fadenwurmkrankheit. Sie ist überall in der Welt zu finden, besonders in tropischen Gebieten, sowie in den Gebieten mit ungeeigneter Hygiene und Gesundheitsversorgung. Sie kommt vor allem bei Kindern vor. Schätzungsweise sind etwa 800 Millionen Menschen in der Welt betroffen. Die Trihuriasis kommt auch in südlichen Gebieten der USA vor.

Quelle: CDC-DPDx: Laboratory Identification of Parasites of Public Health Concern.