Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Darmpolyp: Grund zur Beunruhigung?

Es gibt bösartige und gutartige Darmpolypen, aber beide Arten sollten entfernt werden, um Dickdarmkrebs vorzubeugen. Die Entfernung ist nicht schmerzhaft und wird im Rahmen einer Koloskopie durchgeführt werden.Eine Koloskopie wird jedem über 50 Jahre empfohlen.

Obwohl die meisten Menschen im Dickdarm mindestens einen Darmpolyp tragen, muss er ernst genommen werden, weil diese Vorwölbungen des Dick- und Enddarms in bösartiges Krebsgewebe übergehen können

Was sind die Ursachen?

Früher gab es Vermutungen, da sie auf Krankheitserreger zurückgeführt werden können, aber es konnte nicht nachgewiesen werden. Neben genetischen Faktoren ist vorwiegend die Lebensstil dafür verantwortlich, da eine ballaststoffarme Ernährung, übermäßiger Rotes-Fleischkonsum, Lebensmittelzusätze, Übergewicht und mangelnde Bewegung zu Dickdarmschleimhautschäden führen können. Diese Schäden stellen einen Risikofaktor dar.

Ein Darmpolyp verursacht in den meisten Fällen keine Beschwerden

 

Wie kann er entdeckt werden?

In den meisten Fällen verursachen Darmpolypen keine Beschwerden. Ein Darmverschluss und Blut im Stuhl sind aber Anzeichen. Er kann aber nur im Rahmen einer Koloskopie festgestellt werden.  Es ist ein ambulantes Verfahren wofür die vorherige Reinigung des Darmtraktes mithilfe von Abführmittel, oder Einlauf notwendig ist. Ein flexibler Schlauch mit Kamera wird in den Darm eingeführt und bis zum Übergang in den Dünndarm vorgeschoben werden. Um eine optimale Sicht zu gewährleisten, wird der Darm mit Luft gefüllt. Dadurch wird die in Falten liegende Dickdarmschleimhaut geglättet und kann so in ihrer Gesamtheit eingesehen werden. Das Gerät hat eine Länge von etwa 1,5 m und einen Durchmesser von 1-1,5 cm. Es ist ein flexibler Schlauch mit Kamera. Wenn nötig, kann der Arzt damit Darmpolypen auch entfernen. Das entfernte Gewebe wird im Labor untersucht werden. Die Untersuchung beträgt etwa 30 Minuten und kann in Narkose, oder Sedierung durchgeführt werden.

Darmpolyparten

Sie können unterschiedlich geformt sein, es gibt flache Erhebungen und auch gestielte Geschwülste. Daneben können sie auch nach Ort im Darmtrakt, Histologie und Risikofaktor für Krebs eingeordnet werden.

Aus Darmpolypen entwickelt sich aber nicht unbedingt Krebs: Er wird oft von den wegen ungesunder Ernährung angehäuften Toxine verursacht. In geringen Fällen stehen aber genetischen Faktoren dahinter. Laut neuer Forschungsergebnisse, spielt das Bakterium Fusobacterium nucleatum auch eine Rolle dabei, ob ein gutartiger Darmpolyp sich in Dickdarmkrebs übergeht.

Bei einer Polypose befinden sich mehrere Polypen im Darm. Daneben gibt es flache Polypen, die von der Darmschleimhaut ausgehen und gestielte Vorwölbungen. Ob ein Polyp sich im Dickdarm zu einem Krebs entartet, hängt vor allem von seiner Größe ab. Was bedeutet das? Bei einer 1,5 Größe ist das Risiko gering, aber eine Größe von 1,5-2,5 cm bedeutet eine höhere Gefahr. Wenn die Geschwülste größer als 2,5 cm sind, stellen sie einen großen Risikofaktor für Krebs dar. Es gibt verschiedene Darmkrebsarten, die mithilfe einer Mikroskopuntersuchung festgestellt werden können: Carcinoma Sigillocellulare, Adenokarzinom, Mucinosus Adenocarcinoma und Plattenepithelkrebs.

Wie begründet ist die Angst?

Es ist wichtig zu wissen, dass es 10 Jahren dauert bis gutartige Vorwölbungen sich zum Krebs entarten und vor allem Menschen über 50 sind betroffen.  Daher ist es ratsam, eine Koloskopie vor dem 50. Lebensalter durchführen zu lassen. Bei einem negativen Befund ist es genügend, die Untersuchung in 10 Jahren zu wiederholen. Wenn ein paar kleine Polypen entdeckt und entfernt wurden, ist es ratsam, Koloskopie in 5 Jahren wiederzuholen. Bei der Entfernung zahlreicher Polypen wird die nächste Untersuchung in 6-12 Monaten fällig sein. Bei Vorkommen des Dickdarmkrebs im Familienkreis, ist es ratsam, Koloskopie ab 20. Lebensjahr mit einer Wiederholung innerhalb 3-4 Jahren, oder laut Empfehlungen des behandelnden Arztes zu haben. Die beste Vorsorgemethode von Dickdarmkrebs ist eine Koloskopie, da damit auch die zum Dickdarmkrebs führenden entzündlichen Darmerkrankungen, Darmpolypen und Vorwölbungen entdeckt werden können.

Wie kann er vorbeugt werden?

Toxine am Dickdarmschleimhaut können Entzündungen herbeiführen und damit das Risiko für Darmpolypen erhöhen. Als Vorsorge wird der Verzehr von Ballaststoffen, eine Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Weißzucker, tierische Fette und zusatzstoffreiche Lebensmittel empfohlen. Es ist ratsam, die Entfernung der Toxine mit einer Entgiftung unterzustützen. So wird man die positiven Wirkungen einer Ernährungsumstellung auch schneller merken. Ohne Ballaststoffe können die Darmwände nicht richtig gereinigt werden. Die Toxine irritieren die Darmschleimhaut, Schlacken häufen sich in den Falten an, was zu Entzündungen und sogar zum Dickdramkrebs führen kann.

Quellen:
https://www.webmd.com/colorectal-cancer/colon-polyps-basics#1
https://journals.lww.com/eurjcancerprev/Abstract/2015/09000/Fusobacterium_nucleatum___an_emerging_bug_in.2.aspx
https://www.onmeda.de/krankheiten/darmpolypen.html

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