Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Darmreinigung und Darmsanierung: Natürliche Hausmittel

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Es ist für die meisten selbstverständlich, dass sie viel für ihr Aussehen tun. Baden, Zähne putzen, zum Friseur und zum Kosmetiker gehen gehören zur Routine. Wir verwenden Pflegeprodukte, gehen in die Sauna, tun alles, damit unsere Haut rein und schön bleibt. Die Reinigung von Innen wird dagegen oft vernachlässigt. Der Darm ist jedoch eines der wichtigsten Organe. Die Vernachlässigung der Darmgesundheit hinterlässt seine Spuren auf der Haut, sowie an den Haaren. Statt in diesem Falle zu teuren Kosmetika zu greifen, sollte man lieber vorsorgen, und der Darmgesundheit mehr Beachtung schenken. Aber was kann man für die Darmgesundheit tun?

Darmreinigung und Darmsanierung bieten sich als ideale Lösung an. Das hört sich vielleicht kompliziert an, aber wenn man sich informiert, und mit der Bedeutung dieser Begriffe im Klaren ist, kann man die Reinigung des Darms auch selbstständig zu Hause durchführen, und dabei eventuell auch Hausmittel einsetzen. Unser Artikel bietet dazu alle nötigen Informationen, damit auch Sie etwas für Ihre Darmgesundheit, und Ihren Verdauungstrakt tun können.

Darmsanierung und Darmreinigung – was bedeutet das?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Darmsanierung und Darmreinigung? Wie gehören diese Begriffe zusammen? Online sind über beide Verfahren zahlreiche Informationen zu finden.

Unter Darmsanierung versteht man eine Methode der Naturheilkunde. Das Ziel ist, die im Darmtrakt abgelagerten Schlackstoffe und Parasiten zu entfernen und anschließend die Darmflora wieder neu aufzubauen. Die Gesundheit der Darmflora soll dabei auch unterstützt werden. Heilpraktiker empfehlen meistens eine Darmsanierungskur in drei Schritten: als Vorbereitung werden am Anfang Ballaststoffe eingenommen, damit die Darmbewegungen angeregt werden. In dieser Phase ist es sinnvoll, mehr zu trinken, denn die erhöhte Flüssigkeitszufuhr hilft beim Abführen des Stuhls. Heilpflanzen können die Stuhlentleerung zusätzlich beschleunigen.

Die Darmreinigung ist ein Teil der Darmsanierung. Mediziner empfehlen eine gründliche Reinigung des Darms zum Beispiel vor einer Darmspiegelung oder anderen Eingriffen. Ziel ist, den Darmtrakt zu entschlacken und Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen,  damit der Körper sich regenerieren kann. In der Naturheilkunde wird eine Darmreinigung als Reinigungs- und Entgiftungskur im Frühjahr empfohlen, bei der beschleunigten und nicht unbedingt gesunden Lebensweise von heute ist es jedoch ratsam, die Kur auch unabhängig von der Jahreszeit durchzuführen, um sich von zahlreichen unangenehmen Beschwerden wie z.B. Verstopfung oder Allergien zu befreien.

Vor einer Darmspiegelung zum Beispiel lohnt es sich ganz besonders, sie durchzuführen. Danach sollte eine Darmaufbaukur mit Probiotika folgen, um das Mikrobiom wiederherzustellen. Außerdem sollten aus dem Magen-Darm-Trakt möglichst alle Toxine entfernt werden, damit der Körper sich regenerieren kann. Auch nach der Einnahme von Antibiotika trägt eine Darmsanierungskur zur Regenerierung des Darmtraktes bei.

Eine komplett durchgeführte Darmreinigung-Darmsanierung hat mehrere positive Effekte. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, Parasiten und Darmwürmer werden abgetötet und ausgeleitet, die faserreiche Diät sorgt für einen weichen Stuhl, die mild abführenden Kräuter regen die Darmperistaltik an und die erhöhte Flüssigkeitszufuhr fördert den Stoffwechsel. Nach der Kur hat man sofort mehr Energie und eventuell kann man auch einige überflüssige Pfunde loswerden. Es lohnt sich also, den Darm zu reinigen, aber möglichst ohne Chemikalien.

Unter einer umfassenden Darmsanierung versteht man auch den Wiederaufbau der Darmflora. Dazu sind Probiotika unerlässlich, man kann sie entweder durch Nahrung zuführen, bzw. direkt probiotische Produkte zu sich nehmen. Für probiotische Bakterien sind die sogenannten Präbiotika besonders wichtig, sie ernähren sich davon, aus diesem Grund sind diese auch unerlässlich. Wie man eine Darmsanierung fachgerecht zu Hause durchführen kann, erklären wir Ihnen jetzt in unserem Artikel.

Darmtrakt reinigen – aber wie?

In den meisten Ratgebern werden zwei Methoden zur umfassenden Darreinigung genannt: durch den Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, oder durch die Einnahme von Abführmitteln.

Wann ist eine Darmreinigung nötig?

Darmeinigung als Therapie kann im Rahmen einer regelmäßigen Entgiftung durchgeführt werden, oder wenn sich die Anzeichen von verlangsamtem Stoffwechsel bemerkbar machen. Leidet man unter alltäglichen Symptomen, wie Blähungen, ständiges Völlegefühl, Verstopfung, Bauchschmerzen, Beschwerden nach bestimmten Lebensmitteln, wie z.B. nach dem Trinken von Milch, zeigen, dass mit der Verdauung etwas nicht stimmt. Sogar Hautprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit können auf Verdauungsprobleme hindeuten. Oft wird man mit allen Anzeichen gleichzeitig konfrontiert, oder die Symptome bleiben über mehrere Wochen bestehen. Sie deuten darauf hin, dass der Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Chronische Verstopfung

Wenn man weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang hat, und der Stuhl besonders hart und verklumpt ist, handelt es sich um Verstopfung. Dahinter können verschiedene Ursachen stehen: zu wenig Bewegung, eine faserarme Ernährung und träge Darmbewegungen können zur Verstopfung führen. Verstopfung kann auch das Symptom zahlreicher Erkrankungen sein. Darmreinigung kann dabei effektiv Abhilfe schaffen. Für ein nachhaltiges, dauerhaftes Ergebnis sollte man eine längere Kur durchführen. Wenn das Ziel die möglichst schnelle Entleerung des Magen-Darmtrakts ist, sollten Abführmittel eingesetzt werden. Alternativen aus der Natur sind zum Beispiel Trockenpflaumen oder Glaubersalz. Die Menge des Stuhls im Darm hängt immer von der Menge der verzehrten Nahrung ab, durchschnittlich kann sich bis zu 3-4 kg im Darm befinden. Die Funktion des Stoffwechsels und der Nährstoffgehalt der Nahrung kann das auch beeinflussen.

Langsamer Stoffwechsel

Ablagerungen im Darm können zu verlangsamtem Stoffwechsel führen. Die Resorption der Nährstoffe ist verhindert, dadurch fühlt man sich ständig hungrig, im schlimmsten Fall können Mangelerscheinungen auftreten. Schwerer Stuhlgang, Verstopfung und Ermüdung, Abgeschlagenheit, Hautprobleme und Gewichtszunahme sind Anzeichen von langsamem Stoffwechsel. Diese Symptome müssen ernst genommen werden, sie können nämlich leicht zu weiteren Erkrankungen, wie z.B. Reizdarm-Syndrom führen. Darmreinigung kann den Verdauungsprozess ankurbeln, aber langfristig sollte man auch auf faserstoffreiche Ernährung, ausreichende Bewegung und genügende Flüssigkeitszufuhr achten.

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Schlankheitskuren ohne Erfolg

Wenn man abnehmen möchte und eine bestimmte Diät verfolgt, muss man in der Regel auf bestimmte Nährstoffe verzichten, wie etwa auf Kohlenhydrate oder Fett. Man nimmt rasch ein paar Kilos ab, aber dann steht der Prozess still, und den gewünschten flachen Bauch  kann man leider nicht erreichen.
Der Grund dafür ist meistens ein langsamer Stoffwechsel oder die Schädigung der Darmflora infolge der unausgewogenen Ernährung. Die probiotischen Darmbakterien erhalten nicht genügend lebenswichtige Nährstoffe. Faserstoffe, die man während der Kur zu sich nimmt, versorgen die probiotischen Bakterien mit wertvollen Polysacchariden und sorgen damit für die Gesundheit der Darmflora.

Schlacken und schädliche Toxine können die Anzahl der wohltuenden Darmbakterien zusätzlich verringern Diese Bakterien produzieren Vitamine und Verdauungsenzyme. Sind sie nicht ausreichend vorhanden, kommt es zu drastisch verlangsamtem Stoffwechsel, was zu Übergewicht führen kann. Zahlreiche Studien, wie etwa die von US National Library of Medicine National Health von der Universität Tufts haben ergeben, dass die tägliche Einnahme von 25-30 g Fasern bei Übergewichtigen das Abnehmen deutlich fördern kann.

Eine Darmreinigungskur kann den Stoffwechsel auch ohne Einsatz von sogenannten thermogenen Fettverbrennungsmitteln, die oft Koffein enthalten, ankurbeln. Auch bei Ballaststoffergänzungsmitteln gilt, dass man nicht mehr als die empfohlene Dosis einnehmen sollte. Eine Darmreinigung kann also auch helfen, das Idealgewicht zu erreichen. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, die Entleerung des Darms wird stimuliert, so stellt sich auch der erwünschte Gewichtsverlust schneller ein.

Unausgewogene Ernährung

Unausgewogene Ernährung bedeutet nicht nur zu viel Fast Food oder Naschen zwischendurch. Auch wenn man sonst gesund lebt, können zum Beispiel einseitige Diäten Mangelerscheinungen hervorrufen, oder unangenehme Symptome verursachen. Die bekannte Hähnchen-Reis-Diät hilft beim Muskelaufbau, aber für den Verdauungstrakt ist sie unvorteilhaft, da zu wenig Faser zugeführt werden. Kohlenhydrate sind zwar sehr wichtig für die optimale Funktion des Gehirns, beeinflussen aber auch die Konsistenz des Stuhls. Faserstoffe dürfen nicht zu kurz kommen, da sie zum Aufbau der Darmflora unerlässlich sind, und so zur gesunden Verdauung beitragen. Die erwünschte Gewichtsabnahme tritt nur ein, wenn der Stoffwechsel wirklich optimal funktioniert, deshalb sind einseitige Diäten, schnelle Schlankheitskuren nicht empfehlenswert.

Zu wenig Bewegung

Im Alltag fährt man mit dem Auto zur Arbeit, im Büro muss man mehrere Stunden am Computer arbeiten, nach Feierabend fährt man wieder mit dem Auto nach Hause, man isst zu Abend, sieht fern, geht zu Bett, und am nächsten Tag fängt das Ganze von vorne an. Um sich frisch zu halten, trinkt man mehrmals am Tag Kaffee. Bewegung, regelmäßiger Sport? Fehlanzeige. Kein Wunder, wenn der Stoffwechsel bei diesem Lebensstil zurückfährt und zu langsam wird. Selbst gesunde Ernährung hilft da nicht viel, zu wenig Bewegung beeinträchtigt die Verdauung. Die fachgerecht durchgeführte Reinigung des Darmtraktes kann die Darmperistaltik wieder in Schwung bringen. Optimal wäre natürlich, die Lebensweise zu ändern, sich mehr zu bewegen und auch auf gesunde Ernährung zu achten.

Verstopfung als Krankheitssymptom

Bei zahlreichen Verdauungsproblemen tritt Verstopfung als Begleitsymptom auf, z. B. bei Reizdarmsyndrom, Divertikulose (Ausstülpungen der Darmwand), oder bei Funktionsstörungen der Schilddrüse. Bei Darmproblemen ohne Entzündung kann eine Darmreinigungskur die unangenehmen Symptome lindern. Diabetiker, die wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen und Diät halten, leiden auch öfter an Verstopfung. Auch in diesem Fall kann Darmreinigung effektiv Abhilfe schaffen. Bei entzündlichen Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa dagegen ist die erhöhte Zufuhr von Faserstoffen nicht empfohlen, da sie die ohnehin schon empfindliche Darmschleimhaut irritieren können. Im Falle einer akuten Erkrankung sollte man vor der Reinigungskur unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Entgiftungskur

Bei einer Entgiftung wird der gesamte Organismus gereinigt, besonders betroffen sind die Ausscheidungsorgane, wie die Leber, Nieren, das Lymphsystem und der Verdauungstrakt,  wo sich Schadstoffe ansammeln können. Man kann sich für eine umfassende Veränderung des Lebensstils entscheiden, oder Naturheilprodukte kaufen und als Kur anwenden, das Prinzip der Entgiftungskur läuft immer ähnlich ab: der Stoffwechsel wird beschleunigt, erhöhte Flüssigkeitszufuhr fördert die Ausleitung der Schadstoffe. Dabei wird die Ernährung umgestellt, und im Optimalfall auch mehr Bewegung in den Lebensstil integriert. Die Entgiftungskur wird häufig beim Jahreszeitenwechsel, im Frühjahr durchgeführt. Ideal ist, dabei Körper und Geist zu verbinden, und bei einer natürlich ablaufenden Kur innere Harmonie zu erlangen.

Parasiten

Die meisten empfinden dieses Thema unappetitlich und peinlich, es betrifft allerdings weit mehr Menschen, als man annehmen würde. Parasiten verbergen sich in den abgelagerten Schlackstoffen im Darmtrakt und entziehen dem Organismus lebenswichtige Nährstoffe. Sie produzieren auch Toxine, was langfristig auch Krankheiten verursachen kann. Wenn man oft müde ist, Verdauungsprobleme oder Kopfschmerzen hat, die Blutwerte schlecht sind, und man sich oft gereizt fühlt, können die Anzeichen auch auf Parasitenbefall hindeuten. Führt man eine Darmreinigung durch, tritt bei vielen rasche Besserung ein. Entgiftung und Darmsanierung mit natürlichen Wirkstoffen reinigt die Darmschleimhaut, befreit sie von Parasiten und versorgt sie mit wohltuenden Vitaminen.

Wie lange dauert eine Darmreinigungskur?

Die Zeitdauer ist je nach Methode unterschiedlich. Eine drastische Kolon-Hydrotherapie wird nur einmal durchgeführt, eine komplette Änderung des Lebensstils kann dagegen Monate, oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Der individuelle Gesundheitszustand oder bestehende Erkrankungen, wie Diabetes beeinflussen die Länge der Darmreinigungskur  ebenfalls. Wenn man gesund lebt, sich ausgewogen ernährt und regelmäßig Sport treibt, benötigt man normalerweise keine lange Kur. Wenn aber ungesunde Lebensweise bereits Spuren, wie einen trägen Stoffwechsel hinterlassen hat, man wegen ungesunder Ernährung an Übergewicht leidet, und Körperbewegung niemals Teil des Alltags war, erreicht man mit einer schnellen, kurzen Kur keine Ergebnisse. Die meisten natürlichen Kuren dauern 1-3 Monate, wobei eher eine 3-monatige Kur zu empfehlen ist. Zwischen zwei Kuren sollte man unbedingt eine Pause einlegen, das hilft dem Organismus, sich zu regenerieren. In der Zeit kann man die Verdauung anregen, indem man sich faserstoffreich ernährt, oder ballaststoffhaltige Nahrungsergänzungsmittel, eventuell in Form von Kapseln zu sich nimmt.

Darmreinigungsmethoden, Hausmittel aus der Natur

Wenn man sich entscheidet, eine Darmreinigungskur durchzuführen, stehen zahlreiche Methoden und natürliche Hausmittel zur Auswahl. Die bekannteste ist der Einlauf, aber für viele ist er schmerzhaft, zu kompliziert oder einfach unangenehm. Eine komplette Kolon-Hydrotherapie sollte man lieber nicht selbst machen, sondern einen Spezialisten aufsuchen.  Es gibt viele andere Möglichkeiten, Darmreinigung auf eine natürliche Weise, mit Verwendung von Ballaststoffen und Nahrungsergänzungsmitteln im Rahmen eines wirksamen  Darmreinigungsprogramms  durchzuführen. Folgende Tipps können die Wirkung der Darmreinigung unterstützen. Verschiedene Heilkräuter, Leinsamen oder Flohsamen werden bei einer Darmreinigung oft eingesetzt. Leinsamen enthalten Ballaststoffe, sie reinigen den Darmtrakt und entfernen abgelagerte Schlackstoffe effektiv. Mit Joghurt vermischt wird die Wirkung noch gefördert. Auch Chiasamen können eingesetzt werden. Flohsamen quilt mit Flüssigkeit vermischt auf und bildet eine geleeartige Masse, die Toxine und Schlackstoffe besonders wirkungsvoll aus dem Darmtrakt ableitet. Dabei wird die Darmschleimhaut geschützt und auch Verstopfung gelindert. Es lohnt sich also, diese Methoden in ein komplexes Darmreinigungsprogramm zu integrieren. Ein bekanntes Hausmittel ist auch Bittersalz aus der Apotheke. Es hilft gegen Verstopfung, da es den Stuhl weicher macht und die Ausleitung fördert. Zu häufig getrunken hat Bittersalz stark abführenden Wirkung und ist für die Darmreinigung nicht optimal, auch wichtige Mineralstoffe werden ausgeschwemmt, dies kann die Darmflora schädigen. Da sich in der Darmflora für ein intaktes Immunsystem unentbehrliche Bakterien befinden, kann dadurch auch die Immunabwehr beeinträchtigt werden.

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Darmreinigung mit Heilkräutern

Heilkräuter können eine effektive Hilfe bei der Darmreinigung leisten. Sie wirken positiv auf den Darm selber  und können die Darmreinigung durch ihre wohltuenden Eigenschaften unterstützen. Heilkräuter können im Form von darmreinigendem Tee , Granulat oder Pulver eingesetzt werden. Sie fördern die Funktion von Leber und Nieren, einige wirken als Antioxidantien und versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Die Wirkung der Heilkräuter kann individuelle Unterschiede aufweisen. Bei einer Darmreinigung kann Süßfenchel, Echter Eibisch, Kamille, Löwenzahn, Lapacho, Mariendistel, Sauerampfer und Echter Alant effektiv eingesetzt werden. Aber auch Ingwertee, Petersilienblätter, Pfefferminze, Lotus, Kardamom, Pfeffer und Gewürznelke sind Kräuter mit vielfach beschriebener darmreinigender Wirkung.

Forscher der Universität Adelaide haben nachgewiesen, dass Pfefferminze Entzündungen des Verdauungstraktes mit Erfolg lindern kann, demnach kann sie Patienten mit Reizdarmsyndrom empfohlen werden.
Die Schale von Flohsamen (Psyllium) verfügt über besonders starke darmreinigende Wirkung. Das hat sie ihrem hohen Gehalt an Faserstoffen zu verdanken. Sie quellen im Darm auf und nehmen dabei Toxine aus der Darmschleimhaut auf. Flohsamenschalen kann man verschiedenen Lebensmitteln, z.B. Joghurt oder Milch beimischen. Außer den hier genannten Heilkräutern gibt es noch zahlreiche mit darmreinigender Wirkung. Für diejenigen, die sich für Naturheilkunde interessieren, lohnt es sich, Informationen zu sammeln, oder einen Naturheilpraktiker zu konsultieren

Darmreinigung zu Hause. Welches Mittel wirkt am besten?

Es gibt zahlreiche Mittel zur Darmreinigung. Bei der Auswahl für die ideale Kur sollte man bedenken, dass Ballaststoffe allein nicht ausreichend sind. Auch für den Aufbau einer gesunden Darmflora muss gesorgt sein. Dabei sollen auch Parasiten abgetötet werden, der Verdauungstrakt soll mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sein, und der Organismus sollte entgiftet werden. Nur eine derart komplexe Kur garantiert auch das gewünschte Ergebnis.
Mineralien, Vitamine und Nährstoffe können auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden, verknüpft mit darmreinigenden Inhaltsstoffen. Dabei ist keine drastische Wandlung der Lebensweise nötig, eine einfache Darmreinigung zu Hause ist ausreichend. Eine 10-tägige Darmreinigung ist schon eine Intensivkur. Wenn man aber ein gründliches, umfassendes Ergebnis möchte, und langfristig entstandene Verdauungsprobleme loswerden will, bedarf es einer Kur von 1-3 Monaten. Viele befürchten, dass dabei Durchfall auftreten kann. Meistens ist dies nicht der Fall, ein gutes Darmreinigungsprogramm reinigt den Darmtrakt auf eine schonende, doch effektive Weise, ohne unangenehme Beschwerden.

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Darmreinigung zu Hause. Welches Mittel wirkt am besten?

Es gibt zahlreiche Mittel zur Darmreinigung. Bei der Auswahl für die ideale Kur mit guten Ergebnissen sollte man bedenken, dass Ballaststoffe allein nicht ausreichend sind. Auch für den Aufbau einer gesunden Darmflora muss gesorgt sein. Dabei sollen auch Parasiten abgetötet werden, der Verdauungstrakt soll mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sein, und der Organismus sollte entgiftet werden. Nur eine derart komplexe Kur garantiert auch das gewünschte Ergebnis.
Mineralien, Vitamine und Nährstoffe können auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden, verknüpft mit darmreinigenden Inhaltsstoffen. Dabei muss die eigene Lebensweise nicht zwingend drastisch geändert werden, eine einfache Darmreinigung zu Hause ist ausreichend. Eine 10-tägige Darmreinigung ist schon eine Intensivkur. Wenn man aber ein gründliches, umfassendes Ergebnis möchte, und langfristig entstandene Verdauungsprobleme loswerden will, bedarf es einer Kur von 1-3 Monaten. Viele befürchten, dass dabei Durchfall auftreten kann. Meistens ist dies nicht der Fall, ein gutes Darmreinigungsprogramm reinigt den Darmtrakt auf eine schonende, doch effektive Weise, ohne unangenehme Beschwerden.

Darmreinigung zu Hause – worauf muss man achten?

Faserstoffe spielen bei einer Darmreinigung die wichtigste Rolle. Sie sind für den optimalen Stuhlgang einfach unerlässlich. Sie dienen auch als Nahrung für die wohltuenden probiotischen Bakterien der Darmflora und sorgen für eine gesunde Verdauung. Fasern kann man auch in Form von Obst und Gemüse zu sich nehmen, Zitrusfrüchte, Kohl sind optimal, Apfel, Birne und Stachelbeere sind reich an Pektin, einem wichtigen Faserstoff. Forscher der Universität College of Cork veröffentlichten in der Zeitschrift Proceedings National Academy of Sciences, eine Studie über den Zusammenhang von Probiotika und den neurochemischen Funktionen des Gehirns, und stellten dabei eine enge Verbindung fest. Der Verzehr von Probiotika kann sogar bei Depression oder Angststörungen wohltuend wirken.
Auch Flüssigkeitszufuhr ist bei der Darmreinigung von zentraler Bedeutung. Während der Kur ist es ratsam, 3-4 l Flüssigkeit, vor allem stilles Wasser und frisch gepressten Fruchtsaft, oder Kräutertee zu trinken. Alkohol, Getränke mit Kohlensäure oder Zucker sollte man jedoch meiden.

Körperbewegung darf auch keinesfalls zu kurz kommen. Dabei wird die Darmperistaltik angeregt, Bewegung stimuliert den Kreislauf, all das fördert die Ausleitung von Schlackstoffen aus dem Organismus. Bei Zeitmangel kann schon ein Spaziergang von ca. 30 Minuten nützlich sein. Man kann das Auto auch mal zu Hause lassen und zur Arbeit laufen, oder eine sportliche Aktivität suchen, die Spaß macht und für genügend Bewegung sorgt.
Vitamine und Mineralstoffe während der Kur sind entscheidend. Da man viel mehr Wasser trinkt, werden auch vermehrt Elektrolyte, nützliche Mikroorganismen und Vitamine ausgespült, diese sollte man unbedingt ersetzen. Dazu eignen sich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel ausgezeichnet.
Gesunde Ernährung darf man auch nicht vernachlässigen. Für eine Darmreinigung muss man zwar nicht das ganze Leben umkrempeln und nur noch Bio Produkte kaufen, aber das Ergebnis wird noch optimaler, wenn man auf die Ernährung achtet. Frisches Obst und Gemüse gehören unbedingt auf den Speiseplan, Alkohol und Getränke mit Kohlensäure sollte man meiden, ebenso wie fettiges Essen oder Fertiggerichte, Zucker und Süßigkeiten.
Diese einfachen Tipps verhelfen zu einer wirksamen Kur, nach der sich das Wohlbefinden zusehends steigert. Es ist nicht nötig zu hungern und strenge Diäten zu halten, es reicht sich einfach gesundheitsbewusst zu ernähren, damit die Verdauung intakt bleibt und die Gesundheit bewahrt werden kann. Medikamente aus der Apotheke sind zu dieser Umstellung gar nicht notwendig.

Oft stellt sich die Frage, ob man während der Kur die Ernährung umstellen oder die Kalorienzufuhr drastisch reduzieren muss?
Für ein Darmreinigungsprogramm wird kein strikter Speiseplan, Hungern oder Fasten vorgeschrieben. Die Durchführung ist also überhaupt nicht kompliziert. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall!

Die ideale Darmreinigungskur ist zu 100% natürlich, gemütlich und einfach! Sie kann auch langanhaltende Beschwerden, wie z.B. Verstopfung und Blähungen aus der Welt schaffen. Man fühlt sich besser, energischer, und verliert auch noch überflüssige Pfunde.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11396693
https://healthfully.com/189167-herbal-tea-for-colon-cleansing.html
https://www.adelaide.edu.au/news/news44321.html
https://www.pnas.org/content/108/38/16050
https://www.medicalnewstoday.com/articles/323746.php

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