Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Effektive Entgiftung zu Hause

Wissenswertes über Entgiftung

Was ist eine Entgiftung? Wie kann man den Körper entgiften? Ist das Entgiften überhaupt sinnvoll, oder erfolgt die Entgiftung des Körpers auch auf natürlichem Wege? Wenn Sie sich auch bereits Gedanken darüber gemacht haben, lesen Sie unseren Artikel, hier finden Sie die nötigen Informationen. Als Erstes soll es klargestellt werden, dass die Entgiftung des Organismus ein natürlicher Prozess ist, für die Ausscheidung sind unsere Organe, Leber, Nieren verantwortlich. Bei einem gesunden Menschen sorgen sie für den Abbau von Schadstoffen, und befreien den Körper von ihnen. Aber wenn dies von allein abläuft, warum ist dann eine Entgiftungskur sinnvoll? Unsere Lebensweise ist nicht unbedingt gesund, aus der Umwelt werden Giftstoffe aufgenommen, Stress und zu wenig Bewegung belasten unser Immunsystem. Die Entgiftungsorgane können daher die Unterstützung gebrauchen, noch bevor sie sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar machen, und anzeigen, dass wir etwas für sie tun müssen. Hier kann uns eine alternative Methode der Naturheilkunde zur Entfernung von Giftsoffen aus dem Körper zu Hilfe kommen. Beim Entgiften soll man sich jedoch im Klaren sein, dass die Entfernung der Schadstoffe allein keine Wunder bewirken kann. Es gibt kein Mittel, das alle Gifte sofort aus dem Darm entfernt, trotzdem kann eine Entgiftungskur durchaus nützlich sein. Man sollte dazu den Prozess besser verstehen, sowie die natürlichen Vorgänge im Körper genau kennenlernen. Der Körper selbst ist über die Verdauungs- und Ausscheidungsorgane fähig, Toxine und freie Radikale auszuscheiden.  Eine Entschlackung im Rahmen einer naturheilkundlichen Methode unterstützt die Funktionen dieser Organe. Eine Diät verringert die Zufuhr von Toxinen, und während der Kur sollte man viel trinken, damit die erhöhte Flüssigkeitszufuhr die Entfernung der Schadstoffe beschleunigt. Zusätzlich können auch Heilkräuter eingesetzt werden, die Giftstoffe binden und dabei auch Zellregeneration fördern.

Während einer Entgiftung ist es wichtig, uns gesund zu ernähren und genug Flüssigkeit zu trinken.

Die wirksamste Entschlackung

Wenn jemand von sich folgendes guten Gewissens behaupten kann: ich bin gesund, nehme keine Medikamente, lebe an einem Ort, wo die Luft frisch ist, ich ernähre mich abwechslungsreich, esse keine Fertiggerichte und kein Fastfood, rauche nicht, trinke keinen Alkohol und treibe regelmäßig Sport, und habe auch nicht zu viel Stress – dann kann derjenige mit relativer Gewissheit behaupten, dass er auch keine Entschlackung braucht. Je weniger dieser Faktoren zustimmen, umso größer die Chance, dass der Organismus von Schadstoffen und Schlacken befreit werden muss. Auf der Suche nach der passendsten Methode sollte man sich für eine entscheiden, die die Entgiftungsorgane am optimalsten unterstützt. Am besten eignet sich eine Kur, die die Entgiftung der Leber, des Verdauungstraktes, des Kreislaufsystems unterstützt, und die Nierenfunktionen fördert. Wenn man ungesund lebt, und nur ab und zu eine Entgiftungskur durchführt, sollte man beachten, dass das auf Dauer den schädlichen Wirkungen der Toxine nicht entgegenwirken kann. Wiederholung der Kur in regelmäßigen Abschnitten ist daher empfohlen.

Einfache Methoden der Entgiftung

Man darf nicht vergessen, dass Entgiftung auch von den Organen selbst durchgeführt wird. Die einfachste Methode ist also, die Entgiftungsorgane zu entlasten, und weniger Giftstoffe zu sich zu nehmen. Man sollte auf Alkohol und Zigaretten verzichten, ausreichend Flüssigkeit trinken, stilles Mineralwasser ist am besten. Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr fördert die Ausleitung der Toxine.  Allein der Verzicht auf Rauchen und Alkohol bewirkt die Besserung der Leberfunktionen, die Sauerstoffaufnahmefähigkeit der Lunge und die Durchblutung.  Es lohnt sich auch, die Ernährung auf weniger Kohlenhydrate (Zucker, weißes Mehl) umzustellen, sowie  von Fastfood und Fertiggerichten möglichst die Finger zu lassen. Fettige, frittierte Lebensmittel, reichhaltige Fleischgerichte sind möglichst auch zu meiden, stattdessen sind Gemüse, ballaststoffreiche Lebensmittel, Obst und Fisch zu empfehlen. Durch gesunde, ballaststoffreiche Ernährung kann man den Organismus mit Vitaminen und Ballaststoffen versorgen und damit die Gesundheit des Verdauungstraktes fördern. Antioxidantien in Obst und Gemüse sorgen für eine gesunde Leber und wirken vitalisierend. Regelmäßige Bewegung verbessert das Wohlbefinden, sorgt für Energie und baut Stress ab. Sport tut auch der Verdauung gut, denn Bewegung stimuliert die Durchblutung und hat daher einen positiven Effekt auf den gesamten Körper.

Wann ist eine Entschlackung nötig?

Naturvölker führen in regelmäßigen Abschnitten Reinigungskuren durch, obwohl es bei ihnen nicht so genannt wird. Diese Rituale stehen mit ihrer Religion im Zusammenhang, oder werden mit bestimmten Lebensstufen der persönlichen Entwicklung verknüpft. Traditionen, zu denen auch Fasten gehört, und somit auch Entschlackung, werden hier nicht aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt, die geistige Reinigung, Erneuerung steht dabei im Vordergrund. Heilfasten des modernen Menschen dient einem ähnlichen Zweck. Dabei sind gewisse Speisen verboten, man lebt gesünder, ernährt sich in Maßen, meidet Fleisch und Süßigkeiten. Das stimmt nahezu vollkommen mit den Empfehlungen von Ernährungsberatern überein. Zur Umstellung des Speiseplans und für Reinigungs- und Entgiftungskuren eignen sich die Monate des Jahreszeitenwechsels besonders gut.  Im Frühling wird der Körper von den Schlackstoffen gereinigt, die sich wegen der im Winter verzehrten kalorienreichen Gerichten angesammelt haben. Der Vitaminspeicher des Körpers wird erneut aufgefüllt, der Körper erlebt im Einklang mit der Natur einen Neuanfang. Eine Reinigungskur im Herbst sorgt für die Stärkung des Immunsystems und bereitet den Organismus auf die kalten Wintermonate vor. In der heutigen modernen Welt verlieren aber diese Rituale und der natürliche Zyklus des Jahreszeitenwechsels immer mehr ihre Bedeutung. Man führt nicht mehr so ein körperlich aktives Leben, Bewegung und Aufenthalte an der frischen Luft kommen oft zu kurz. Obst und Gemüse sind jederzeit verfügbar, kaum jemand achtet darauf, saisonale Produkte zu essen. Fertiggerichte und Fast Food sind ebenfalls sehr beliebt. Bei der Lebensweise des modernen Menschen sollte daher Entschlackung aus gesundheitlichen Gründen eine Rolle spielen. Auf die Notwendigkeit einer Entgiftungskur weisen einige allgemein bekannte Symptome hin, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, unangenehmer Mundgeruch, Erschöpfung, Blähungen, Verdauungsprobleme, langsamer Stoffwechsel, die damit verbundene Gewichtszunahme, immer wieder auftretende Kopfschmerzen und Hautprobleme. Wer diese Beschwerden aus seinem Alltag allzu gut kennt, sollte sich über die Entgiftung des Organismus Gedanken machen. Auch nach der Anwendung starker Medikamente, wie etwa nach Chemotherapie, antiviralen Medikamenten, oder Steroiden lohnt es sich zu entschlacken, und so die Regeneration des Organismus fördern und die Entschlackungsorgane zu stärken.

Woran erkennt man eine falsch durchgeführte Entgiftung?

Heutzutage kann man sich aus unterschiedlichen Quellen über das Thema Entgiftung informieren. Man liest oft  über verschiedene Tipps und Methoden, z.B. Zitronenkur, verschiedene Trinkkuren, die Anwendung von Tees und Salzen, die die Befreiung des Körpers von schädlichen Stoffen beschleunigen sollen. Doch ohne diese Methoden kritisieren zu wollen, muss man klarstellen, was das eigentliche Ziel einer Entgiftung zu Hause ist: das Allgemeinbefinden zu verbessern, alltägliche Gesundheitsbeschwerden, hinter denen sich keine ernste Krankheit verbirgt, zu lindern oder zu beheben. Wenn sich jedoch neue Symptome melden, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die angewandte Kur nicht angemessen reagiert, oder die Kur nicht richtig durchgeführt wurde. Vor allem Verdauungsprobleme, besonders Bauchkrämpfe sind in diesem Fall typisch. Auf der Suche nach dem geeigneten Produkt ist es ratsam, sich für eins zu entscheiden, bei dem die Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben werden. Sollte der Verdacht auf eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe aufkommen, muss die Kur sofort unterbrochen werden. Präparate, die grob gemahlene Körner oder Mineralien enthalten, können sogar schädlich sein,  weil diese Stoffe die Darmschleimhaut irritieren und bei entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom und Colitis ulcerosa) die Entzündung verstärken können. Unter den schädlichen Methoden muss auch die Anwendung von Mitteln, die reich an Oxalaten sind, erwähnt werden, da sie das Risiko für Nierensteine erhöhen. Ziel  ist die Unterstützung der Ausscheidungsorgane, und nicht ihre zusätzliche Belastung. Wenn man sich während der Entgiftungskur immer schwächer fühlt, und die Symptome mehrere Tage lang bestehen, sollte man das auch als Warnzeichen betrachten. In diesem Fall ist es ratsam, ein Produkt zu nehmen, das den Organismus mit Vitaminen, Mineralien und mit unentbehrlichen Probiotika versorgt. Wenn das Gleichgewicht der Darmflora durcheinandergerät, kann das zahlreiche Beschwerden, z.B. Hautprobleme, Gelenkentzündungen, Verstopfung und Durchfall herbeiführen. Allzu radikale Kuren oder Nulldiäten sollte man auch meiden, weil der vorgeschriebene Speiseplan viel zu unausgewogen ist, und den Organismus abschwächt. Aus einem gesunden Speiseplan sollten  Kohlenhydrate, Fette und Proteine nicht gänzlich fehlen, sie sind für die normale Funktion des Körpers unentbehrlich.

Abnehmen durch Entfernung der Toxine

In der Regel nimmt man während der Entgiftungskur ein paar Kilos ab. Bei jeder Schlankheitskur nimmt man weniger Kalorien zu sich, um Gewicht zu verlieren. Bei einer Entschlackung wird das nicht unbedingt erzielt, aber durch den ausgewogenen Speiseplan nimmt man weniger Kalorien zu sich, das bewirkt den Gewichtsverlust. Jede Kur besonders Abnahmekuren mit Nahrungsergänzungsmitteln kurbeln in der Regel auch den Stoffwechsel an, was auch für eine Gewichtsreduktion sorgt. Die meisten entgiftenden Präparate enthalten Inhaltsstoffe mit thermogenem Effekt, wie z.B. Koffein oder andere Stimulantien, die den Puls beschleunigen und damit auch den Kalorienbedarf erhöhen und den Metabolismus anregen. Häufig werden auch Abführmittel angewendet mit dem Ziel, die Darmperistaltik anzuregen. Während der Kur wird der Metabolismus durch erhöhte Wasserzufuhr und Förderung der Leberfunktion auch angekurbelt. Im Gegensatz zu Abnahmekuren, die eine schnelle Gewichtsreduktion bewirken, kann die Entschlackung eine lang anhaltende Lösung bieten. Es braucht nämlich viel Zeit, langsamen Stoffwechsel zu beheben. Bei trägem Stoffwechsel spielt es fast gar keine Rolle, was man isst, alles führt zu Gewichtszunahme. So entsteht der allseits bekannte Effekt, dass man zahlreiche Methoden zum Abnehmen ausprobiert, und anfangs auch ein Erfolgserlebnis hat, aber nach einigen Tagen steht der Prozess still, der Erfolg bleibt aus. Selbst bei regelmäßigem Sport und Verzicht auf Kalorien und Fette verliert man keine Pfunde mehr, und ist zu Recht enttäuscht über den ausbleibenden  Effekt. Dahinter kann auch ein langsamer Metabolismus stehen, besonders wenn man auch Verdauungsprobleme wie häufige Verstopfung, harten Stuhlgang, Blähungen und Lebensmittelintoleranz hat. Eine Kur kann bei diesen Problemen eine effektive Hilfe leisten. Da eine Entgiftung im Allgemeinen 3 Monate dauert, kann man dadurch ein lang anhaltendes Ergebnis erreichen. Während der Kur versorgt man den Organismus mit Vitaminen und Mineralien. Die Darmperistaltik und damit auch die Verdauung werden angeregt, weil bei einer Leberreinigung auch die Gallenfunktion gefördert wird. Daneben werden bei einer optimalen Entgiftungskur Probiotika zugeführt, die für den Darm und den gesamten Organismus unentbehrlich sind. Durch die Wiederherstellung der Darmflora kann man sogar Lebensmittelintoleranz beheben. Ein optimales Verdauungs- und Ausscheidungssystem bedeutet die Grundlage für einen funktionierenden Stoffwechsel. Wenn man also Gewicht verlieren will, kann eine Entschlackung dabei eine effektive Hilfe leisten.

Oft verhindert langsamer Metabolismus die Gewichtsreduktion, in diesem Fall kann aber eine Entgiftung helfen.

Leberentgiftung

Auf die Wichtigkeit einer Entschlackung wurde bereits mehrfach hingewiesen. Warum das so bedeutend ist, wird jetzt ausführlicher erklärt. Die Leber gilt als ein multifunktionales „Kraftwerk” des menschlichen Körpers und ist u.a. für die Entfernung der Gifte zuständig. Warum ist dann eigentlich eine Entgiftungskur nötig? Wie schon erwähnt wurde, Ziel ist die Unterstützung der Entgiftungsorgane bei der Arbeit, um die natürlichen Entgiftungsprozesse des Organismus zu fördern. Bei einer Leberentgiftung wird die Gallenproduktion mithilfe von Antioxidantien angeregt. Antioxidantien sind dazu fähig, die freien Radikale im Organismus zu binden. Daneben entlastet eine Kur die Leber und fördert ihre Regeneration. Die Leber ist das einzige lebenswichtige Organ, das fähig ist, sich selbst zu erneuern. Aber die Erneuerung ist nur in dem Fall möglich, wenn sie nicht ständig belastet wird und sich nicht immer mit der Entfernung der Gifte und Linderung von Entzündungen beschäftigen muss. Daher ist es hochwichtig, während einer Entgiftungskur, Alkohol zu vermeiden, da der Alkoholkonsum die Leber hochgradig belastet. Daneben ist es auch ratsam, mit dem Rauchen aufzuhören, zur Not auch nur teilweise. Normalerweise verarbeitet die Leber die Fette, die dann weiter transportiert werden, aber wenn sie durch Alkoholkonsum oder durch virale Infekte überlastet wird, lagern sich Fettzellen in der Leber ab, und beeinträchtigen damit die Leberfunktionen. In extremen Fällen kann das sogar zu Fettleber führen. Während einer Kur sollte man fettreiche und gehaltvolle Gerichte vermeiden, um die Leber zu entlasten. Ein professionelles Entgiftungsmittel fördert auch den Abbau und Transport der Fette im Organismus und reinigt damit die Leber. Und zu guter Letzt ist die Förderung der Leberregeneration hochwichtig für die Leberentgiftung. Zahlreiche Heilkräuter und Wirkstoffe stehen zur Verfügung, die die Zellproduktion der Leber stimulieren können. Daneben spielen auch Vitamine eine wichtige Rolle bei diesem Prozess, also sollte ein gutes Präparat auch Vitamine enthalten.

Entgiftung und Darmreinigung

Vielen ist der Unterschied zwischen Entgiftung und Darmreinigung nicht ganz klar. Entgiftung ist ein komplexer Prozess, wobei zahlreiche Organe, u.a. der Verdauungstrakt, gereinigt werden. Also führt man  im Rahmen einer Entgiftung auch eine Darmreinigung durch. Man soll jedoch Entgiftung nicht mit einer Darmreinigung verwechseln. Warum machen dann viele Menschen nur die Darmreinigung? Weil in den meisten Fällen das Ziel einer Darmreinigungskur die Lösung von Verdauungsproblemen ist, z. B. Blähungen, chronischen Durchfall, Verstopfung, Unterbauchschmerzen und inerte Darmbewegungen. Während einer Darmreinigung werden Präparate genommen, die den Stuhl weicher machen, Darmablagerungen entfernen, wegen ihrer milden abführenden Wirkung die Darmbewegungen anregen und auch Parasiten im Darmtrakt abtöten. Diese Präparate entfalten ihre Wirkung schnell und bringen eine Erleichterung. Eine nachhaltige Wirkung bieten aber nur holistische Entgiftungsmethoden, die die Produktion der Verdauungssäfte fördern und die Darmflora unterstützen. Unabhängig davon, für welche Methode man sich entscheidet, sollte man unbedingt auf die Zufuhr von Vitaminen und Mineralien achten, weil diese mit der Flüssigkeit ausgeschwemmt werden. Eine nicht pflanzliche Darmreinigungskur - wie Bittersalz, oder eine Colon-Hydro-Therapie - reinigt den Darm deutlich schneller. Durch Anwendung dieser Methoden werden jedoch die natürlichen Entgiftungsprozesse des Organismus nicht gefördert. Vor Beginn dieser Kuren sollte man den Arzt konsultieren und eine Darmaufbaukur wird auch benötigt.

Zahlreiche Heilkräuter können bei der Entgiftung helfen. Diese unterstützen die Funktionen der Entgiftungsorgane.

Entfernung der Toxine mit Heilkräutern

Wie bereits erwähnt, ist die Entschlackung ein komplexer Prozess, deswegen gibt es so etwas, wie die ultimative, für jedes Organ geeignete Wunderpflanze zum Entgiften nicht Bei Heilkräutern sollte man auch auf die richtige Anwendung achten und bestimmte Eigenschaften berücksichtigen. Kräutertees haben in der Regel keinen stabilen Wirkstoffgehalt, weil er von verschiedenen Faktoren, z.B. Anbaumethode, Wetter und Anbaugebiet beeinflusst wird. Tinkturen sind standardisierte Auszüge mit einem stabilen Wirkstoffgehalt.
Die bekanntesten entgiftenden Heilkräuter sind die folgenden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Leberreinigung

Mariendistel (Silybum Marianum). Sie ist ein häufig eingesetztes Heilmittel, wenn es um Förderung der Leberfunktion geht. Ihr Wirkstoff, das Silymarin, wird aus ihren Samen gewonnen. Silymarin wirkt als Antioxidans und kann daher freie Radikale im Organismus binden. Außerdem fördert sie die Arbeit der Leber und hilft damit bei der schnelleren Ausleitung der Toxine und stimuliert die Zellregeneration.

Kurkuma (Curcuma longa). Ihrem wichtigsten Wirkstoff, dem Kurkumin verdankt das Gewürz die gelbe Farbe. Kurkuma kann nicht nur als Gewürz verwendet werden, sondern verfügt auch über wohltuende Wirkungen auf zahlreiche Organe. Sie stimuliert die Produktion der Enzyme und schützt damit die Zellen vor den schädlichen Wirkungen von oxidativem Stress. Forschungsergebnisse haben nachgewiesen, dass Kurkuma auch bei Leberschäden infolge von Diabetes und bei alkoholischer Fettleber erfolgreich angewendet werden kann. Daneben wirkt sie effektiv gegen Entzündungen und ist auch für deren Vorbeugung geeignet.

Artischocke (Cynara cardunculus). In Nordafrika und in Südeuropa ist diese Pflanze verbreitet, aber in Europa wird sie auch angebaut. Ihr Wirkstoff ist das Cynarin. Artischocke ist außerdem reich an Flavonoiden, Inulin und Mineralien. Sie wirkt galletreibend und fördert die Verdauung, daher wird sie zu fettreichen Gerichten besonders empfohlen. Daneben kann Artischocke den Blutzuckerspiegel senken und Blähungen lindern.

Blutreinigung, die Reinigung des Blutkreislaufsystems

Bärlauch (Allium ursinum). Diese Frühjahrs-Leckerei ist eine wahre Vitaminbombe, die heutzutage immer beliebter wird. Die zarten Blätter und Knollen der Pflanze werden in der Naturheilkunde verwendet. Bärlauch senkt den Blutdruck und beugt Fettablagerungen (Cholesterin) in den Blutgefäßen vor. Außerdem verfügt sie über milde blutverdünnende und verdauungsfördernde Wirkungen. Sie wirkt auch entkeimend auf den Darmtrakt.

Brennnessel (Urtica dioica). Wenn es um Entschlackung geht, darf man Brennnessel aus der Liste nicht auslassen. Sie reinigt das Blut, fördert die Blutbildung (sie ist reich an Eisen), daher gehört Brennnessel zu den beliebtesten Heilkräutern. Vor allem im Frühling und Herbst wird eine 6-wöchige Brennnessel-Reinigungskur empfohlen. Sie fördert die Nierenfunktion und Brennnesselwurzel-Tee leistet eine effektive Hilfe bei Prostataproblemen. Da sie den Harnsäurespiegel senkt, kann sie auch bei Arthritis und Gelenkschmerzen effektiv angewendet werden.

Nierenreinigung

Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense). Diese urzeitliche Pflanze ist besonders reich an Mineralien, u.a. Silizium – es gibt nur wenige Pflanzen, die Silizium enthalten. Ackerschachtelhalm sorgt für eine schöne Haut, Nägel und Haare. Bei Nieren- und Blasenproblemen kann er auch als Sitzbad und Tee erfolgreich angewendet werden. Daneben hemmt er Entzündungen, wirkt blutstillend, regt die Nierenfunktion an und verfügt über eine so starke entwässernde Wirkung, wie Maisbart. Bei Nierensteinen und Nierengrieß kann er eine effektive Hilfe leisten, aber während seiner Anwendung muss man viel Flüssigkeit zu sich nehmen und auf die Mineralienzufuhr achten.

Löwenzahn (Taraxacum officinale). Ähnlich wie Brennnessel wird er leider selten angewendet. Löwenzahn verfügt aber über reinigende und entgiftende Wirkungen. Er wirkt galletreibend, sorgt für die Gesundheit der Leber, reinigt das Blut, senkt den Cholesterinspiegel, den Blutzuckerspiegel und lindert die unangenehmen Symptome von Rheuma. Außerdem hat er eine starke entwässernde Wirkung, da er die Nierenfunktion anregt. Löwenzahn darf nicht dauerhaft angewendet werden, eine Anwendung als Kur wird empfohlen. Löwenzahnblätter-Tee entfernt Giftstoffe am effektivsten. Bei Magenproblemen und Diabetes wird Löwenzahnwurzel-Tee empfohlen.

Lymphreinigung

Wiesen-Labkraut (Galium mollugo). Es verfügt über ähnliche Wirkungen wie Echtes Labkraut und Kletten-Labkraut und wird vor allem bei Schilddrüsenproblemen angewendet. Aber es wirkt auch blutreinigend und hilft effektiv bei Nieren- und Prostataproblemen. Wiesen-Labkraut ist reich an Antioxidantien, Flavonoiden, Asperulosid und Gerbsäuren. Dank seiner wohltuenden Wirkungen auf den Hormonhaushalt bietet Wiesen-Labkraut eine Lösung gegen Hautprobleme.

Ringelblume (Calendula officinalis). Sie ist eine beliebte Pflanze, die über zahlreiche Heilwirkungen verfügt. Vor allem bei Hautproblemen wird sie wegen ihrer antibakteriellen und beruhigenden Wirkung angewendet. Ringelblumentee wurde schon im Mittelalter bei zahlreichen Verdauungsproblemen eingesetzt. Ringelblume wirkt beruhigend, krampflindernd, blutreinigend, entzündungshemmend, entkeimend, fördert die Leberfunktion und hilft bei Magengeschwür.

Darmreinigung

Flohsamen (Plantago ovata). Für Darmreinigung werden die Schalen des indischen und ägyptischen Flohsamens verwendet. In Kontakt mit Wasser quellen Flohsamenschalen stark auf und bilden eine gallertartige Masse, die die Entfernung von Darmablagerungen unterstützt. Daneben regen sie die Darmperistaltik an und fördern die Entleerung. Flohsamenschalen sind sehr reich an Ballaststoffen, die das menschliche Verdauungssystem nicht abbauen kann. Für die wohltuenden Darmbakterien dienen aber Flohsamen als Nahrung und können den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken.

Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica). Schon in den Klostergärten wurde diese engelhafte Heilpflanze angebaut. Sie fördert die Verdauung, lindert Krämpfe und wegen ihrer karminativen Wirkung wird Engelwurz seit langer Zeit bei Verdauungsproblemen angewendet. Die zur Familie der Doldenblütler gehörende Pflanze wird wegen ihres angenehmen Aromas und ihres süßen Geschmacks nicht nur in der Naturheilkunde, sondern auch in der Likörherstellung verwendet. Vor allem ihre Wurzel wird verwertet. Sie ist effektiv bei Appetitlosigkeit und wirkt auch beruhigend und entwässernd.

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