Dr. Sarah Rebecca Toth Autor: Dr. Sarah Rebecca Toth Innere Medizin

Magenkrebs: Symptome, Behandlung

Der Magen ist ein wichtiger Teil unseres Verdauungssystems und seine Erkrankungen sind sehr häufig. Magenkrebs ist leider immer noch eine äußerst ernste und häufige Erkrankung. Histologisch lassen sich mehrere Arten von Magentumoren unterscheiden. 90 Prozent der bösartigen Tumoren sind Adenokarzinomen der Magendrüsen. Lesen Sie hier über die Diagnostik und Therapie!

Schematisches Bild von Magenkrebs

Häufigkeit von Magenkrebs

Nach Angaben der WHO 2020 wurden im vergangenen Jahr weltweit mehr als 1 Million neue Fälle diagnostiziert, was etwa einer Million aller registrierten Malignome entspricht. Es macht 5,6 Prozent aus. Damit ist Magenkarzinom die fünfthäufigste Krebsart weltweit. Mehr als 70 Prozent der diagnostizierten Fälle werden in Entwicklungsländern festgestellt.

Laut der Statistik ist Magenkrebs die neunthäufigste Krebsart in Deutschland. Es ist bei Männern etwas häufiger als bei Frauen und tritt häufiger bei Senioren auf.

RISIKOFAKTOREN UND URSACHEN VON MAGENKREBS - WELCHE FAKTOREN SIND FÜR DIE KRANKHEIT VERANTWORTLICH?

Magenkrebs hat zahlreiche Risikofaktoren. Sowohl genetische Faktoren, als auch erworbene Lebensstilfaktoren spielen eine Rolle dabei.

  • Genetische Faktoren: Vererbung und familiäre Häufung sind bei ca. 10 % nachweisbar.
  • Helicobacter pylori (H.pylori)-Infektion: Dieses Bakterium ist für die Entwicklung bestimmter Arten von Magengeschwüren und chronischer Magenschleimhautentzündung verantwortlich, deren Vorhandensein das Risiko für Magenkarzinom erhöht.
  • Ernährungsgewohnheiten: Salzreiche Lebensmittel; häufiger Verzehr von geräucherten Lebensmitteln; und eine Ernährung mit wenig frischem Obst und Gemüse erhöht auch das Risiko.
  • Lebensstilfaktoren: Rauchen, Übergewicht, regelmäßiger übermäßiger Alkoholkonsum sind ebenfalls bedeutende Risikofaktoren.
  • Bestimmte Magenerkrankungen: Gutartige Magentumoren (z.B. Polypen), chronische Entzündungen der Magenschleimhaut, Geschwüre; und nach einer Magenoperation neigt man mehr zu bösartigem Magenkrebs

SYMPTOME VON MAGENKREBS- WAS SIND DIE ANZEICHEN, DIE AUF DAS GESUNDHEITSPROBLEM HINWEISEN?

Die Symptome von Magenkrebs sind im Frühstadium nicht charakteristisch, daher wird die Krankheit oft erst in fortgeschrittenem Stadium erkannt. Leider wird die Krankheit erst zu spät erkannt, wenn schon Metastasen vorhanden sind. Oft wird der Patient wegen der Metastasen untersucht und beginnt dann die Primärtumorforschung und so wird der Magenkrebs entdeckt.

Mögliche Anzeichen von Magenkrebs:

  • Appetitlosigkeit, unklarer Gewichtsverlust;
  • Ablehnung bestimmter Nahrungsmittel und Getränke, insbesondere Fleisch;
  • Übelkeit, häufige Übelkeit, Erbrechen, Erbrechen von Blut im fortgeschrittenem Stadium;
  • Bauchschmerzen, ständiges Sodbrennen, Magenschmerzen;
  • Verdauungsstörungen;
  • schwarzer Stuhl (verdautes Blut im Stuhl);
  • ständiges Völlegefühl im Magen;
  • Schluckbeschwerden;
  • Tumor im Oberbauch, aber es ist selten tastbar;
  • Anämie

STADIEN: EINTEILUNG NACH AUSBREITUNG UND BÖSARTIGKEIT

Karzinome im Magen lassen sich nach Ausbreitung und Bösartigkeit einteilen.
Die Bösartigkeit wird durch „Grading” mit 4 Stadien (G1-G4) klassifiziert. Im G1-Stadium sind die Tumorzellen im Magen sehr ähnlich wie gesunde Zellen.
Die Ausbreitung des Tumors wird mit der TNM-Klassifikation (T=Tumor, N= Lymphknoten, M=Metastasen) bestimmt.

Bestimmte Symptome von Magenkrebs

DIAGNOSE

Wie schnell entsteht Magenkrebs? Relativ schnell. Bei verdächtigen Symptomen ist es wichtig, einen Gastroenterologe aufzusuchen und eine gezielte Untersuchung durchzuführen. Eine familiäre Häufung ist häufig und erfordert bei Patienten mit einer Familienanamnese vom bösartigen Magenkrebs eine noch genauere Überwachung.
Viele Tests können durchgeführt werden, aber eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist für die endgültige Diagnose unerlässlich.

Mit welchen Untersuchungen muss man rechnen?

  • Anamnese- und Beschwerdeerfassung: Unter besonderer Berücksichtigung der Familienanamnese.
  • Körperliche Untersuchung: Ein großer Tumor kann selten schon tastbar sein. Eine Druckempfindlichkeit um den Magen kann vorkommen.
  • Blutentnahme, Labortest, Blutwerte: Es gibt keine spezifische Laboranomalie, die auf Magenkrebs hindeutet. In einigen Fällen kann eine Anämie beobachtet werden oder die Spiegel einiger Tumormarker (z.B. CA 72-4, CEA, CA 19-9) können erhöht sein.
  • Gastroskopie, Gewebeentnahme (Biopsie): Die Untersuchung zeigt ein direktes Bild der Magenwand und eines eventuellen Tumors. Eine Probenentnahme und eine histologische Untersuchung sind nötig, um den histologischen Typ des Tumors genau zu bestimmen, der als Richtlinie für die Behandlung dienen kann.
  • Bildgebende Untersuchungen: Ultraschall des Abdomens, CT / MR-Untersuchung des Abdomens. Aber ihre Rolle bei der Diagnose ist komplementär zur Magenspiegelung. Die CT (selten MR) Untersuchung ist eher bei der Bestimmung des stadiums wichtig: Damit kann der Arzt für Innere Medizin beurteilen, ob Metastasen im Körper vorhanden sind

Die kontrastmittelunterstützte Magen-Röntgenuntersuchung spielte früher eine wichtige Rolle in der Diagnostik, wurde aber heute fast vollständig von der Endoskopie (Gastroskopie) übernommen. Da sie eine genauere Darstellung und auch eine histologische Entnahme während der Untersuchung ermöglicht.

DIAGNOSTIK VON MAGENKREBS - WELCHE METHODEN STEHEN ZUR VERFÜGUNG BEI DER FRÜHERKENNUNG VON KREBSERKRANKUNGEN?

Wie schnell entsteht Magenkrebs? Relativ schnell. Bei verdächtigen Beschwerden ist es wichtig, einen Gastroenterologe aufzusuchen und eine gezielte Untersuchung durchzuführen. Eine familiäre Häufung ist häufig und erfordert bei Patienten mit einer Familienanamnese vom bösartigen Magenkrebs eine noch genauere Überwachung.
Viele Tests können durchgeführt werden, aber eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist für die endgültige Diagnose unerlässlich.

Mit welchen Untersuchungen muss man rechnen?

  • Anamnese- und Beschwerdeerfassung: Unter besonderer Berücksichtigung der Familienanamnese.
  • Körperliche Untersuchung: Ein großer Tumor kann selten schon tastbar sein. Eine Druckempfindlichkeit um den Magen kann vorkommen.
  • Blutentnahme, Labortest, Blutwerte: Es gibt keine spezifische Laboranomalie, die auf Magenkrebs hindeutet. In einigen Fällen kann eine Anämie beobachtet werden oder die Spiegel einiger Tumormarker (z.B. CA 72-4, CEA, CA 19-9) können erhöht sein.
  • Gastroskopie, Gewebeentnahme (Biopsie): Die Untersuchung zeigt ein direktes Bild der Magenwand und eines eventuellen Tumors. Eine Probenentnahme und eine histologische Untersuchung sind nötig, um den histologischen Typ des Tumors genau zu bestimmen, der als Richtlinie für die Behandlung dienen kann.
  • Bildgebende Untersuchungen: Ultraschall des Abdomens, CT / MR-Untersuchung des Abdomens. Aber ihre Rolle bei der Diagnose ist komplementär zur Magenspiegelung. Die CT (selten MR) Untersuchung ist eher bei der Bestimmung des stadiums wichtig: Damit kann der Arzt für Innere Medizin beurteilen, ob Metastasen im Körper vorhanden sind.

Die kontrastmittelunterstützte Magen-Röntgenuntersuchung spielte früher eine wichtige Rolle in der Diagnostik, wurde aber heute fast vollständig von der Endoskopie (Gastroskopie) übernommen. Da sie eine genauere Darstellung und auch eine histologische Entnahme während der Untersuchung ermöglicht. Dabei wird ein Schlauch mit einem Kamera durch die Speiseröhre in den Magen eingeführt.

BEHANDLUNG VON MAGENKREBS - WELCHE THERAPEUTISCHE METHODEN KÖNNEN EINGESETZT WERDEN?

Es gibt komplexe onkologische Behandlungsmöglichkeiten, die eine Operation, Medikamente (Chemotherapie) und Strahlentherapie umfassen. Die aus mehreren Fachärzten (Onkologen, Chirurgen, Pathologen) bestehende Onkologiekommission (Onko-Team) empfiehlt aufgrund des genauen histologischen Typs, des Tumorstadiums sowie des Allgemeinzustandes und der Begleiterkrankungen, welcher Patient behandelt werden sollte.
Chirurgische und chemotherapeutische Verfahren spielen eine Schlüsselrolle in der Behandlung von Magenkrebs.

  • Operative Behandlung: Als primäres Verfahren, eine partielle Magenentfernung, d.h. die Entfernung des tumorösen Magens. In einigen Fällen kann jedoch die vollständige Entfernung des Magens erforderlich sein. In vielen Fällen ist auch die Entfernung der umliegenden Lymphknoten erforderlich. Die Operation, die vollständige Entfernung des Tumors bietet die größten Heilungschancen.
  • Chemotherapie: Kann als Zusatztherapie vor oder nach der Operation eingesetzt werden; oder in fortgeschrittenen Fällen palliativ, wenn eine vollständige Genesung nicht mehr zu erwarten ist, wird versucht, das Überleben durch Behandlung zu verlängern.
  • Strahlentherapie: Wird relativ seltener bei Magenkrebs eingesetzt. Normalerweise ist seine Rolle komplementär.

PROGNOSE- WAS IST DIE LEBENSERWARTUNG OHNE OP? WIE SCHNELL KANN MAN AN MAGENKREBS STERBEN?

Die Prognose von Magenkrebs hängt auch von der Tumorgröße, dem histologischen Typ, dem Allgemeinzustand der Patienten, den Begleiterkrankungen, sowie der Art und Aggression der eingesetzten Krebstherapie ab.
Leider wird die Diagnose in den meisten Fällen erst in einem fortgeschritteneren Fall gestellt, deshalb sind die Überlebenschancen deutlich schlechter. Laut Statistik beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate von Magenkarzinom 32 %, wenn sich der Krebs nicht auf weiter entfernte Organe ausgebreitet hat. Ist der Krebs bereits im fortgeschrittenen Stadium und befällt weiter entfernte Organe, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate nur etwa 6%.

PRÄVENTION- WIE KANN EIN MAGENKARZINOM VORBEUGT WERDEN? WELCHE SCHRITTE SIND ERFORDERLICH, UM DIE ERKRANKUNG VORZUBEUGEN? WAS SOLLTEN WIR PROPHYLAKTISCH DAFÜR TUN?

Es gibt viele Faktoren des Lebensstils, die die Entstehung von Magenkarzinom beeinflussen. Tipps: Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen, frischem Gemüse und Obst ist.. Regelmäßige Bewegung und die Aufrechterhaltung des richtigen Körpergewichts sind wichtig. außerdem vermeiden Sie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum.
Bei anhaltenden Magenbeschwerden ist es ratsam, den Gastroenterologen aufzusuchen. Weil viele prädisponierende Erkrankungen (zum Beispiel chronische Entzündungen, Helicobacter pylori-Infektion) sich gut behandeln lassen.

Quellen:

WHO, GLOBCAN 2020:  https://gco.iarc.fr/today/online-analysis-pie
https://www.uptodate.com/contents/clinical-features-diagnosis-and-staging-of-gastric-cancer?search=gastric%20cancer&source=search_result&selectedTitle=1~150&usage_type=default&display_rank=1
https://www.cancer.net/cancer-types/stomach-cancer/statistics
 

Quellen der Bilder:

https://www.leading-medicine-guide.com/en/medical-specialty/internal-medicine/oncology/stomach-cancer
https://www.netmeds.com/health-library/post/gastric-cancer-causes-symptoms-and-treatment

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