Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Informationen über Parasiten

Parasiten leben im Darmtrakt ihres Wirtes.

Sind Sie häufig müde oder reizbar? Plagen Sie Verdauungsprobleme, leiden Sie häufig an Kopfschmerzen oder wurden bei Ihnen schlechte Bluttestergebnisse festgestellt? Der Grund Ihrer Beschwerden könnte Parasitenbefall sein. In unserem Artikel finden Sie Informationen über die häufigsten Parasiten im Körper, Symptome eines Parasitenbefalls sowie Behandlungsmöglichkeiten und Tipps zum Bekämpfung.

In der Regel ist das Thema peinlich, viele wollen es gar nicht wahrhaben, dass Parasiten im Menschen existieren. Es ist häufiger in Deutschland, als man annehmen würde. Falls Verdacht auf eine parasitäre Infektion besteht, sollte man unverzüglich die nötigen Schritte einleiten, um die Parasiten zu entfernen. Eine Infektion ist keineswegs ein Grund sich zu schämen, die Ursache ist nicht unbedingt mangelnde Hygiene.

Es existieren zahlreiche Parasiten des Menschen, die sich im menschlichen Körper ansiedeln. Forschungsergebnisse haben nachgewiesen, dass ca. 30 Prozent der Weltbevölkerung von Darmparasitose betroffen ist. Woher kommen die sie? Die Antwort ist beunruhigend: Fast überall besteht die Möglichkeit der Ansteckung! Über Leitungswasser, ungewaschenes Obst- und Gemüse, nicht gut durchgebratenes Fleisch oder über Haustiere infizieren Darmparasiten  den menschlichen Organismus. Schätzungen zufolge sind ca. 1 Milliarden Menschen von Spulwürmern sowie 800 Millionen von Hakenwürmern befallen.

PARASITEN-TEST: WIE KANN EINE PARASITÄRE INFEKTION ERKANNT WERDEN? WELCHE METHODEN STEHEN ZUR VERFÜGUNG?

Durch eine serologische Untersuchung oder durch Stuhluntersuchungen wird Parasitenbefall festgestellt. Einige Parasiten-Tests oder Stuhlgangtests kann man zu Hause durchführen, zum Beispiel  zur Bestimmung der Giardia Lamblia. Eine Stuhlgang-Diagnose erbringt häufig ein eher zweifelhaftes Ergebnis, da sich die Würmer im Schutz der Schleimschichten verbergen, deshalb im Stuhl nicht nachweisbar sind.

PARASITENARTEN: WAS SIND DARMPARASITEN IM KÖRPER? WARUM KÖNNEN SIE FÜR DEN MENSCHEN GEFÄHRLICH SEIN?

Sie sind Lebewesen, die Nährstoffe anderer Organismen entziehen, werden deshalb auch Schmarotzer genannt. Während der Parasit aus seinem Wirt Nutzen zieht, richtet er beim befallenen Organismus jedoch großen Schaden an.

Menschen infizieren sich mit Ektoparasiten, die den Körper von außen befallen, zu dieser Gruppe gehören Läuse, Flöhe, Zecken, Stechmücken. Hier im Artikel geht es um sogenannte Endoparasiten, die sich im Inneren des Körpers ansiedeln, im Darm überleben.

Da sie sich von ihrem Wirt ernähren, entziehen sie dem befallenen Organismus  Nährstoffe. Eine parasitäre Infektion geht daher immer mit Mangel an Nährstoffen einher. Mangelerscheinungen bringen häufig unterschiedliche Krankheiten mit sich. Würmer führen im Darmtrakt Infektionen herbei, beeinträchtigen dadurch das  Gleichgewicht der Darmflora, was zur Schwächung des Immunsystems  führt. Aus diesem Grund ist es gut, sofort zu handeln, wenn Verdacht auf Parasitenbefall besteht.

Arten der Darmparasiten:

Madenwürmer sind häufig bei Kindern.

Madenwurm (Enterobius vermicularis) ist ein ca. 1 cm langer weißer Wurm. Meistens leben sie im Dünndarm oder Blinddarm. Das Weibchen wandert in den Dickdarm, legt seine Eier in der Nähe des Afters ab. Dies geschieht meist nachts oder wenn es warm ist. Die Larven schlüpfen dann aus den Eiern. Laut Forschungsergebnissen des Center of Disease Control sind 11,4 % der Bevölkerung von Madenwurmbefall betroffen. Die kleinen weißen Würmer sind meistens mit dem bloßen Auge im Stuhl sichtbar. Die Eier gelangen über die Luft oder über die Nahrung in den Organismus. Kinder sind einem Madenwurmbefall eher ausgesetzt, da sie ihre Hände nicht immer gründlich waschen oder ihre Finger oft in den Mund stecken. Die Eier der Madenwürmer sind in feuchter, kühler Umgebung mehrere Wochen lebensfähig.

Symptome eines Madenwurmbefalls:

Juckreiz am After. Durch das Kratzen am After entstehen Mikrorisse, die sich entzünden können. Da die Madenwürmer ihre Eier nur nachts ablegen, treten Schlafstörungen auf. Weitere Symptome sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Ermüdung, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen.

Peitschenwurm kann die Entwicklung verlangsamen.

Peitschenwurm (Trichuris trichiura): Adulte Peitschenwürmer werden bis zu 3-5 cm lang. Die Larven, oder Eier gelangen über die Nahrung in den Organismus. Man infiziert sich durch Kontakt mit Erde. Die Weibchen legen die Eier im Dünndarm, ihre Larven schlüpfen dort aus, anschließend werden sie mit dem Stuhlgang ausgeschieden.

Symptome eines Peitschenwurmbefalls: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, blutiger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, plötzlicher Gewichtsverlust. Auf Dauer führt der Wurmbefall zu Blutarmut, da sie die Darmschleimhaut durchstechen, um sich mit dem Blut des Wirtes zu ernähren. Bei Kindern verlangsamen Peitschenwürmer die Entwicklung. Hinter einer Peitschenwurminfektion steht häufig mangelnde Hygiene vor allem in den Entwicklungsländern.

Spulwürmer können eine Länge von bis zu 25 cm erreichen.

Spulwurm (Ascaris lumbricoides) ist ein Parasit, der nicht nur in Menschen, sondern auch in Haustieren lebt. Sie gelangen über ungewaschenes Obst oder Gemüse in den Organismus oder durch Berührung mit infizierter Erde. Ausgewachsene Spulwürmer können eine Länge von 25 cm erreichen. Die Larven schlüpfen im Dünndarm aus, sie stechen die Darmwände durch, um direkt den Blutstrom des Wirtes zu erreichen. Wenn Sie die rechte Herzkammer erreichen, fließen sie mit dem Blut in die Lunge, was für den Menschen besonders gefährlich wird.

Symptome eines Spulwurmbefalls: starker Husten, häufiges Niesen, Übelkeit und Fieber.

Selten erreichen Würmer sogar den Gallengang, verstopfen ihn, beeinträchtigen dadurch die Leberfunktionen. Diese Parasiten leben weltweit, in tropischen Ländern kommen sie häufig vor . In feuchter Umgebung bleiben die Larven oder Eier über lange Zeit lebensfähig. Spulwürmer sind jedoch wärmeempfindlich, daher ist es ratsam auf Reisen in tropische Gebiete Obst und Gemüse gründlich zu kochen oder zu braten. Es empfiehlt sich nur abgekochtes Wasser zu trinken.

Bandwürmer verursachen starke Unterbauchschmerzen.

Bandwürmer (Taenia saginata, Taenia solium) haben am Vorderende vier Saugnäpfe (Taenia solium hat auch einen Hakenkranz). Sie sind Hermaphroditen, das heißt, sie können durch Selbstbefruchtung zahlreiche Nachkommen produzieren. Häufig lebt im Wirt nur ein Bandwurm, der Eier legt. Sie haben kein eigenes Verdauungsorgan, entziehen daher dem Wirt die verdaute Nahrung.

Symptome eines Bandwurmbefalls: plötzlicher Gewichtsverlust, Mangelerscheinungen, starke Unterbauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Darmverschluss oder Kopfschmerzen.

Wenn die Infektion nicht früh erkannt und behandelt wird, können Bandwürmer sogar das Gehirn erreichen, was Sprachstörungen, Sehprobleme, schlimmstenfalls sogar epileptische Anfälle auslösen kann. Daher ist es hochwichtig, Darmparasiten mithilfe zuverlässiger Antiparasitenmittel zu bekämpfen.

Darmparasiten gehören zu zwei Gruppen: Einzeller oder Mehrzeller. Einzeller haben eine mikroskopische Größe, Mehrzeller können sogar mehrere Meter Länge erreichen. Entsprechend ihrer Körperform werden mehrzellige Darmwürmer in folgende Gruppen unterteilt: Nemathelminthes und Plathelminthes. Zu den letzteren Gruppe gehören Cestoden, die einen gegliederten, bandförmigen Körper haben; Trematoden haben einen glatten, flachen Körper.

Bei einem Darmparasitenbefall handelt es sich meistens um eine Infektion mit Giardia lamblia, Dientamoeba fragilis, Entamoeba histolytica, Cryptosporidium sp., Isospora bell oder Balantidium coli.

Einzeller sind z.B.: Enterobius Vermicularis, Ascaris Lumbricoides, Trichuris Trichiura, Ancylostoma Duodenaliste, Necator Americanus und Strongyloides Stercoralis.

URSACHEN EINER INFEKTION: WIE KOMMEN DARMPARASITEN IN DEN ORGANISMUS? WIE BEKOMMT MAN WÜRMER? 

In den meisten Fällen werden sie über Speisen oder Flüssigkeiten aufgenommen. Über infiziertes Wasser, ungewaschenes Obst und Gemüse, sogar über nicht ganz durchgebratenes Fleisch finden sie den Weg in den Körper. Außerdem kommt eine parasitäre Infektion auch bei Haustieren vor, die dann Menschen anstecken können. Katzen dienen als Endwirt für Toxoplasma gondii und es kann den Mensch mit Toxoplasmose erkranken. Es ist wichtig, Tiere regelmäßig zu entwurmen, um uns davor zu schützen. Tierbesitzer sollten nach Berührung ihres Lieblings unbedingt gründlich Hände waschen.

WAS VERURSACHEN PARASITEN IM MENSCHLICHEN KÖRPER? WAS MACHEN EIGENTLICH DARMWÜRMER IN UNSEREM KÖRPER?

Mit dieser Frage befasste sich die im Jahre 2009 verstorbene kanadische Ärztin Hulda Regehr Clark. Sie führte zahlreiche Untersuchungen bezüglich Parasiten in Menschen sowie ihrer schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit durch. Da 80 % der Immunzellen sich im Verdauungstrakt bzw. in der Darmflora befinden, schwächen Darmparasiten oder andere Erreger die Abwehrkräfte des Organismus, man ist daher Erkrankungen eher ausgesetzt, die Genesung dauert auch länger.

Die meisten Würmer scheiden ein chemisches Mittel, Ortho-Phospho-Tyrosine aus, was das Risiko für Krebserkrankungen erhöht.

Viele Menschen kennen die Symptome eines Parasitenbefalls nicht. Manchmal zeigt eine infizierte Person keinerlei Symptome. Allerdings deuten verschiedene Signale auf eine Infektion hin. Bei Auftreten dieser Symptome sollte man eine Parasiteninfektion unbedingt in Betracht ziehen.

Starke Bauchschmerzen weisen auf eine Darmparasitose hin.

PARASITÄRE INFEKTION ERKENNEN: WIE ERKENNE ICH PARASITEN IM KÖRPER? WELCHE SIND DIE HÄUFIGSTEN ANZEICHEN EINER INFEKTION?

Zu den Anzeichen eines Parasitenbefalls gehören Unterbauchschmerzen und Krämpfe. Obwohl hinter diesen Beschwerden auch eine ungesunde Ernährung und einige Erkrankungen des Verdauungstraktes stehen können, sollte man einer eventuellen Parasiteninfektion ebenfalls nachgehen. In bestimmten Fällen treten die Symptome nur zeitweise auf, Frauen vermuten als Ursache eher prämenstruelles Syndroms oder Regelschmerzen, die wenigsten denken an eine Parasiteninfektion. Länger gewachsene Wurmarten (z.B. Bandwürmer) führen eher zu Unterbauchschmerzen, weil sie sich an der Darmwand anhängend ernähren, was die Darmschleimhaut irritiert, so starke Schmerzen verursacht.

Verzögerungen der Entwicklung: Es ist typisch vor allem bei Kleinkindern und Jugendlichen. Infizierte Kinder sind für ihr Alter zu klein oder zu dünn, da Darmparasiten die für die Entwicklung unentbehrlichen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine entziehen.

Ermüdung, Somnolenz: Wegen der Parasiteninfektion hat man keine Energie, daher fühlt man sich müde und erschöpft. Wenn die Symptome für lange Zeit bestehen, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, weil sie sogar Mangelerscheinungen herbeiführen können, die dann das Immunsystem schwächen und die Gesundheit der Darmflora beeinträchtigen.

Reizhusten: zahlreiche Darmwürmer leben vorwiegend im Darm, in Larvenform kommen sie auch in die Lunge, Speiseröhre und in das Herz. Sie lösen da Irritationen und sogar Entzündungen aus, was häufig zu schmerzhaftem Reizhusten führt.

Appetitlosigkeit: Es scheint vielleicht widersprüchlich zu sein, weil Würmer dem Wirt die Nährstoffe entziehen, trotzdem verursacht eine parasitäre Infektion häufig Appetitlosigkeit. Würmer stimulieren ständig die Darmwände, was das Gehirn als Sattheitsgefühl erkennt.

Chronischer Durchfall: Im Allgemeinen führen die große Würmer chronischen Durchfall herbei, besonders wenn sie in großer Anzahl vorhanden sind. Manche Arten, z.B. Fadenwürmer, kann man auch mit bloßem Auge im Stuhlgang sehen.

Weitere Anzeichen eines Parasitenbefalls sind Übelkeit, Blähungen, häufiges Erbrechen, brüchige Haare, rissige Nägel und empfindliche Haut. Für diese Beschwerden sind auch Parasiten verantwortlich, weil sie Vitaminmangel hervorrufen können. In schwierigen Fällen kann eine Infektion sogar zu Schüttelfrost, Fieber und Dehydratation führen.

WIE BEKÄMPFT MAN PARASITEN? WELCHE METHODEN HELFEN AM BESTEN UND WIE KANN MAN SICH VON WÜRMER AM SCHNELLSTEN BEFREIEN?

Mehrere Methoden stehen für die Bekämpfung von Darmparasiten zur Verfügung. Zahlreiche rezeptfreie Antiparasitenmittel sind heutzutage erhältlich.

Heutzutage sind viele wirksame Nahrungsergänzungsmittel gegen Parasiten erhältlich, aber man sollte Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen bevorzugen. Ziel einer Antiparasitenkur ist, den Darmtrakt von abgelagerten Schlacken und Darmwürmern zu befreien. Eine Darmreinigungskur hilft bei der Reinhaltung des Dickdarmes, verhindert dadurch die zu starke Vermehrung schädlicher Bakterien und Parasiten im Darm. Natürliche, pflanzliche Antiparasiten-Nahrungsergänzungsmittel, die Eier und Larven der Parasiten abtöten, sind heutzutage schon für jeden verfügbar.

Man kann Parasiten auch mithilfe selbst hergestellter Sude abtöten.

Vor dem Beginn einer Antiparasitenkur soll man eine Stuhlganguntersuchung machen lassen, damit die genaue Diagnose der Parasiteninfektion erstellt werden kann.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4423887/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2851163
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2754014

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