Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Immunsystem stärkendes Probiotikum. Beugen Sie Infektionen vor!

Probiotische Bakterien sind Beschützer unserer Gesundheit

Durch die kurweise Anwendung von Probiotika kann man seine Gesundheit bewahren. Es wurde nachgewiesen, dass einige Probiotika die Produktion natürlicher Antikörper fördern. Sie können die Aktivität von Immunzellen steigern. Wie z.B. IgA-produzierenden Zellen, T-Lymphozyten und natürlichen Killerzellen.

Studien haben gezeigt, dass Probiotika tatsächlich die Immunantwort des Körpers verbessern. Und ihre regelmäßige Anwendung kann das Risiko für Erkältungen und Virusinfektionen senken. Bei Erkältungen können sie die Symptome lindern und die Erholung beschleunigen. Ein Probiotikum schützt nicht nur unseren Organismus. Es hat daneben zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Darmflora und das Immunsystem

Die Wichtigkeit der Vitamine für ein starkes Immunsystem wird oft betont. Aber auch die Darmflora beeinflusst deutlich die Funktion des Immunsystems. Da sich die Mehrzahl der Immunzellen, etwa 70 Prozent, im Dickdarm befinden. Die wichtigsten Bestandteile der Darmflora sind die nützlichen, probiotischen Bakterien. Ihre geringe Anzahl kann zu einer Immunschwäche führen. Diese Mikroorganismen leben im Dickdarm und synthetisieren Darmschleimhaut schützende Buttersäure. Sie können die starke Vermehrung von Pathogenen im Verdauungstrakt verhindern. Da sie natürliche antibiotische und anderen entzündungshemmenden Verbindungen produzieren.

Wie gelangen sie in unseren Organismus?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen

Die Entwicklung der Darmflora beginnt bei der Geburt. Die nützlichen Bakterien aus dem Organismus der Mutter beginnen sich im Darmtrakt des Babys anzusiedeln und zu vermehren. Stillen fördert auch diesen Prozess. Wenn ein Neugeborenes mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommt oder gefüttert wird, entwickelt sich seine Darmflora später. Daher wird sein Immunsystem schwächer sein. Ohne probiotische Bakterien könnten wir nicht existieren. Sie sind unentbehrlich.

Die Existenz der Darmbakterien war lange Zeit unbekannt. Sie wurden erst im 20. Jahrhundert von Nobelpreisträgers Ilja Mecsnyikov entdeckt. Er schrieb auch ein Buch zum Thema "Verlängerung des Lebens". Er schrieb darüber, dass wohltuende Bakterien uns helfen können, länger und besser zu leben. Die Entdeckung kam jedoch zum falschen Zeitpunkt. Weil Bakterien eben damals als Krankheitserreger entdeckt wurden. Wegen der positiven Wirkung von Antibiotika, dass möglichst weniger Bakterien im Körper vorhanden sein sollte. Schließlich trat die Frage bezüglich Kinder wieder in den Vordergrund. Die Kleinen, die keine Muttermilch bekamen, litten oft an Durchfall. Es wurde festgestellt, dass dies auf einen Mangel an nützlichen Darmbakterien zurückgeführt werden kann. Diese leben auch auf der Brustwarze der Mutter. Gestillte Kinder haben eine große Anzahl von Laktobazillen und Bifidobakterien im Darmtrakt. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel wurden erst bei nicht gestillten Babys angewendet.

Der Mangel an probiotischen Bakterien kann zahlreiche Krankheiten, u.a. Infektionskrankheiten herbeiführen. Laut einer zuverlässigen Studie hatten Menschen, die 12 Wochen lang probiotische Getränke mit hoher Dosis von Lactobacillus paracasei, Lactobacillus casei und Lactobacillus fermentum verzehrten, signifikant weniger Infektionen der oberen Atemwege und grippeähnliche Symptome als die Placebogruppe. Die Zellwände von oral eingenommenen Probiotika haben immunmodulatorische Wirkungen. Nach der Einnahme treten orale probiotische Bakterien über verschiedene Rezeptoren mit Darmepithelzellen (IECs) in Wechselwirkung. Und sie induzieren die Produktion verschiedener Zytokine oder Chemokine und aktivieren T-Zellen.

Eine medikamentöse Behandlung z.B. eine Antibiotikakur und schlechte Ernährung können das Gleichgewicht der Darmflora umkippen. Das kann zu starker Vermehrung schädlicher Darmbakterien führen. Es kann z.B. häufige Infektionen, Verdauungsprobleme, Allergien, psychische Probleme, Fettleibigkeit usw. verursachen.

Sie regulieren die Immunantwort des Organismus

Wohltuende Darmbakterien verbessern die Immunreaktion des Organismus

Eine der Funktionen des Immunsystems ist es, uns vor schädlichen Bakterien zu schützen. Wohltuende Mikroorganismen, die als Probiotika benannt wurden, helfen dabei.
Probiotische Bakterien können die Aktivität unserer Immunzellen beeinflussen und Entzündungen hemmen. Probiotika verhindern die Vermehrung pathogener Mikroorganismen im Darm

Durch die Regulierung der Immunantwort des Organismus haben sie sich bei vielen Krankheiten als vorteilhaft erwiesen. Laktobazillen und Bifidobakterien sind die häufigsten gesundheitsfördernden Probiotika. Sie können u.a. die Zusammensetzung der Darmflora ändern. Die mikrobielle Zusammensetzung des Darmtrakts ist äußerst wichtig für die Entwicklung des Immunsystems. Sie spielt aber auch eine Rolle bei der Abwehrkräfte. Eine der gesundheitlichen Vorteile von Milchsäurebakterien besteht darin, dass sie vor Darminfektionen schützen.

Die Studien konzentrierten sich hauptsächlich auf die Darmepithelzellen (IECs). Diese Zellen sind unentbehrlich für die Koordination der richtigen mukosalen Immunantwort und für die Funktion von Makrophagen. Die probiotischen Bakterien und ihre Zellwände konnten Darmepithelzellen (IECs) stimulieren. Darmepithelzellen verhindern Infektionen und töten schädliche Mikroben und Zellen ab.

Probiotische Bakterien haben die Funktion von Makrophagen verbessert. Makrophagen sind weiße Blutkörperchen, die schädliche Substanzen im Körper fressen. Probiotika haben außerdem die Anzahl der Immunglobulin A (IgA) -produzierenden Zellen im Darmtrakt erhöht. Diese Ergebnisse zeigen, dass probiotische Bakterien und ihre Zellwände eine wichtige immunregulatorische Wirkung auf Darmepithelzellen ausüben. Sie verändern aber die dynamische Konstanz (Homöostase) der inneren Umgebung nicht. Daneben erhöhen sie die Anzahl der IgA + -produzierenden Zellen und angeborenen Immunzellen. Vor allem deren die sich in der Milz und im Bauchfell befinden. Zellwände, die von probiotischen Bakterien stammen, spielen daher eine wichtige Rolle bei der Stimulierung von Schlüsselzellen. Wie IECs und Makrophagen sowie bei der Verbesserung der Funktion des Immunsystems. Sie können als orale Adjuvantien für diesen Zweck verwendet werden.

Welche sind die wirksamsten probiotische Stämme?

Die in verschiedenen Tests am häufigsten verwendeten Stämme sind Bifidobacterium longum, Bifidobacterium breve, Bifidobacterium infantis, Lactobacillus helveticus und Lactobacillus rhamnosus.

Laut zahlreichen Studien können Probiotika das Risiko für Antibiotika-assoziierten Durchfall senken. Sie können das Durchfallrisiko bei Reisenden um 8 Prozent senken. Die Wirksamkeit hängt von der Art und Dosis des verwendeten Probiotikums ab. Stämme wie Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus casei und Hefe Saccharomyces boulardii können zur Bekämpfung von Durchfall eingesetzt werden.

Wie kann man Probiotika am besten zuführen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Es ist ratsam, die wichtigsten probiotischen Stämme zu uns zu nehmen. Beispielsweise durch den Verzehr fermentierter Lebensmittel wie Milchprodukte und eingelegte Gemüse. Sie enthalten sowohl Lactobacillus, als auch Bifidobakterien. Es ist noch einfacher, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Diese enthalten probiotische Stämme in hoher Menge. Präbiotika sind auch unentbehrlich für die erwünschte Wirkung. Aber was sind Präbiotika? Pflanzenfasern, die als Nahrung für die wohltuenden Darmbakterien dienen. Sie fördern die Vermehrung und gesundheitsbewahrende Wirkung von Probiotika im Dickdarm. Inulin und Beta-Glucan dienen als Präbiotika. Aber durch den Verzehr von Bananen, Artischocken, Nüssen oder Löwenzahn kann man auch Präbiotika zu sich nehmen. Es gibt auch Probiotika in Joghurt.

Stuhltransplantation ist ein immer häufigeres Verfahren. Darmbakterien gesunder Menschen werden in Patienten transplantiert. Natürlich werden die Exkremente vorher gereinigt.

Welche ist das beste Probiotikum?

Es sollte mindestens 10 Milliarden probiotische Bakterien und 10 Bakterienstämme enthalten. Es ist wichtig, dass die Kapseln retardiert und magensaftresistent sein sollten. Swiss Probiotix Max® enthält 12 sorgfältig ausgewählte probiotische Stämme in magensaftresistenten Kapseln. Eine Kapsel enthält 25 Milliarden nützliche Bakterien. Swiss Prebiotix Ultra enthält 4 vollständige Oligosaccharide. Das beste ist aber Synbiotika anzuwenden. Weil sie sowohl probiotische Stämme, als auch Präbiotika enthalten. Es ist ratsam ein natürliches Probiotikum zu kaufen. Es gibt auch Probiotikum für Kinder. Ein gutes Probiotikum in der Apotheke zu finden ist nicht einfach. Die meisten Produkte enthalten nur 1-2 Probiotische Stämme.

Wirken Probiotika vitalisierend?

Laut Untersuchungen haben probiotische Darmbakterien zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie können u.a. den Blutzuckerspiegel regulieren und Entzündungen hemmen. Durch die Einnahme von Probiotika während und nach der Schwangerschaft kann man den Körper mit Energie versorgen.

Wann sollte man Probiotika einnehmen?

Es wird empfohlen, sie 15-30 Minuten vor den Mahlzeiten einzunehmen. Damit sie beim Essen nicht im Magen stecken bleiben. Und sie können sich in Richtung des Darmes bewegen und da ihre Wirkung entfalten. Sie sollten mindestens 4 Wochen lang angewendet werden. So dass genug nützliche Mikroben vorhanden werden sind, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Außerdem ist es ratsam Probiotika nach einer Antibiotikakur zu nehmen.

Was für Nebenwirkungen kann ein Probiotikum haben?

Probiotika sind für die meisten Menschen sicher. Es können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehende Gasbildung, Blähungen, Verstopfung und Durst. Einige Menschen reagieren schlecht auf die Inhaltsstoffe in probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln. Oder sie reagieren empfindlich auf die Inhaltsstoffe in probiotischen Lebensmitteln. Bei Erstanwendung können manche Menschen leichte Verdauungsprobleme haben. Wie Gasproduktion, Blähungen oder Durchfall. Grund dafür sind Veränderungen in der Darmflora. Bei denen Bakterien mehr Gas produzieren.

Diese Nebenwirkungen vergehen normalerweise in ein paar Tagen oder Wochen.
Man sollte den Arzt oder Apotheker erfragen, welches Produkt ihm geeignet ist.

Wem werden Probiotika nicht empfohlen?

Die Anwendung von Probiotika ist normalerweise sicher. Eine Überprüfung von 2017 ergab aber Folgende. Bei schweren Krankheiten und Fehlfunktionen des Immunsystems sollten Probiotika nicht genommen werden. Da Sie bei diesen Menschen bakterielle oder Pilzinfektionen herbeiführen können.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30673668
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4006993
https://www.scientificamerican.com/article/are-probiotics-safe-for-your-immune-system/
http://morningstarfhc.com/probiotics-can-help-immune-system/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022030295767844
https://www.healthline.com/nutrition/8-health-benefits-of-probiotics
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5995450/pdf/main.pdf
Giulia Enders: Darm mit Charme

Aufgrund Ihres Suchverhaltens empfehlen wir Ihnen folgende Produkte.
Swiss Probiotix Max
Swiss Probiotix Max

Enthält 25 Milliarden wohltuende lebende Bakterien, 12 sorgfältig ausgewählte probiotische Stämme pro Kapsel für die Gesundheit des Verdauungsapparates und für ein starkes Immunsystem. Das Produkt wirkt nicht nur gegen Durchfall, sondern auch gegen Hautprobleme, Blähungen und Erschöpfung.

34 €
Einzelheiten
In den Korb
Synbiotika
Synbiotika

Halten Sie das Verdauungssystem in Bewegung, stärken Sie das Immunsystem mit NaturalSwiss Synbiotika und erfahren Sie den Unterschied!

49 €
Einzelheiten
In den Korb
Swiss Probiotix
Swiss Probiotix

8 Milliarden nützliche lebende Bakterien sichern eine gesunde Dickdarm-Flora, legen das Fundament für ein starkes Immunsystem und schützen zugleich unser Darmsystem.

26 €
Einzelheiten
In den Korb
NaturalSwiss =
Produkte insgesamt:
0