Swiss Milkezyme Produktbeschreibung

Swiss Milkezyme® – Damit Sie die Mahlzeiten wieder genießen können!

Was ist Laktose?

Laktose, oder Milchzucker gehört zu den komplexen Kohlenhydraten und ist in Milchprodukten und in Milch enthalten. Das im Dünndarm produzierte Laktase Enzym spaltet Laktose in Glukose und Galaktose auf. Diese sind schon verdaubar für den menschlichen Organismus. Laktose ist eine wichtige Nährstoffquelle für Säugetiere und auch für Menschen, besonders für Neugeborenen. Im Organismus gestillter Babys wird Laktase in große Menge produziert. Nach der Trennung senkt sein Level drastisch, oder wird gar keine Laktase mehr produziert. In diesem Fall entsteht eine Laktoseintoleranz oder Laktoseunverträglichkeit. Es bedeutet, dass der Organismus Milchzucker nicht abbauen kann, was unangenehme Beschwerden, wie z.B. Unterbauchkrämpfe, übermäßige Darmgasproduktion
und Durchfall herbeiführt 1.

Wie wird Laktoseintoleranz ausgelöst?

Es gibt zwei Arten von Laktoseintoleranz: Genetisch bedingte und sekundäre (infolge der Lebensumstände) Laktoseintoleranz. Eine überraschende Tatsache ist, dass etwa 65 Prozent der Menschheit davon betroffen sind. Der Organismus dieser Menschen kann Laktose gar nicht, oder nur in geringem Maße abbauen. 90-100 Prozent der Bevölkerung in Asien und 80 Prozent in Afrika leiden unter Laktoseintoleranz. In Europa sind die Daten unterschiedlich. In Ostmitteleuropa sind nur 14-28 Prozent und in den mediterranen Ländern schon sogar 88% der Bevölkerung betroffen. Am wenigsten betroffen sind die Britische Inseln und skandinavische Länder, wo nur 4-11 Prozent der Bevölkerung laktoseintolerant sind. 2 Laut Vermutungen ist diese Mutation in den Genen der Nomaden befindlich, die vor tausenden Jahren aus Westindien eingewanderten. Es heißt Laktase-Persistenz-Mutation.

Die sekundäre Laktoseintoleranz kann man in irgendeinem Lebensalter, sogar im Säuglingsalter entwickeln. Sie kann temporär und ständig sein.3 Die mögliche Auslöser sind Umkippen des Gleichgewichts der Darmflora, z.B. nach einer Antibiotikakur. Aber Verdauungstrakt, besonders Dünndarm bedingte Erkrankungen, wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, Infektionen, Kolik infolge Glutenintoleranz können auch Laktoseintoleranz verursachen. Bestimmte medikamentöse Behandlungen, wie Chemotherapie können auch sie auslösen.

Was macht laktosefreie Milch laktosefrei?

Lebensmittelhersteller extrahieren eigentlich keinen Milchzucker aus Milchprodukten. Lang gereifter Hartkäse, wie Parmesan, enthält keine Laktose mehr, die während der Fermentation abgebaut wird und von laktoseempfindlichen Personen sicher konsumiert werden kann. Bei Junger Käse, Joghurt, cremigen oder milchhaltigen Produkten ist es aber anders. Da sie trotz Verarbeitung Laktose enthalten. Sie wird aus diesen Produkten auf einfache Weise extrahiert: Während des Herstellungsprozesses, normalerweise nach der Wärmebehandlung, wird Laktase Enzym hinzugefügt, um die Laktose abzubauen, so dass Milchprodukte von jedem genossen werden können. Die auf diese Weise behandelten Produkte schmecken süßer wegen des Zuckers, die während dem Abbau von Laktose produziert werden.

Nicht nur Milchprodukte enthalten Laktose. Sie wird als Süßstoffe, Füllstoffe oder Konsistenzgebend zu zahlreichen Produkten, z.B. zu Aufschnitten und Backwaren dazugegeben.4 Es ist ratsam, die Produktetiketten sorgfältig zu lesen und bei Laktoseintoleranz Swiss Milkezyme® auch in dem Fall einzunehmen, wenn man die Inhaltsstoffe des bestimmten Lebensmittels nicht kennt, oder darüber nicht sicher ist.

Was sind die Symptome einer Laktoseintoleranz?

Symptome einer Laktoseintoleranz treten ca. 30 Minuten nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten auf. Obwohl sie normalerweise keine unmittelbare Lebensgefahr darstellen, sind die Symptome ziemlich unangenehm. Typische Symptome sind Blähungen, erhöhte Gasproduktion, unangenehmes Völlegefühl und Übelkeit. In schwereren Fällen kann der Verzehr von Milchprodukten sogar zu Bauchkrämpfen und Durchfall führen. Man sollte aber Laktoseintoleranz mit Milchallergie nicht verwechseln. Milchallergie entwickelt sich normalerweise im Kindesalter. In diesem Fall kann der Organismus nicht Laktose, sondern ein Milchprotein, meistens Kasein nicht tolerieren. Die Symptome in diesem Fall ähneln eher einer allergischen Reaktion: Schwellung der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, Hautreaktionen, verstopfte Nase oder laufende Nase, juckende Augen usw. In schweren Fällen kann sogar ein anaphylaktischer Schock auftreten. Eine Überempfindlichkeit gegenüber Milchproteinen kann auch vermutet werden, wenn die Symptome durch die Verwendung des Enzyms Laktase nicht gelindert oder beseitigt werden können.

Swiss Milkezyme® - Aber was macht es vegetarisch?

Wie oben erwähnt, wird das Laktase Enzym im Dünndarm der Säugetieren produziert. Enzyme tierischen Ursprungs können heute jedoch aus Sicherheitsgründen nicht mehr vermarktet werden und ihre Anwendung wird nicht empfohlen. Es gibt jedoch Mikroben und Pilze, die auf natürliche Weise oder mit einigen Modifikationen in der Lage sind, für den menschlichen Körper wichtige Verbindungen, wie Enzyme herzustellen. Bei der Herstellung von Swiss Milkezyme® wurde auch ein solches nicht-tierisches Enzym verwendet. Daher ist das Produkt auch für Lakto-Vegetarier geeignet.

[1] https://www.uspharmacist.com/article/understanding-and-managing-lactose-intolerance
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3048992/
[3] https://www.nhs.uk/conditions/lactose-intolerance/causes/
[4] https://www.healthline.com/nutrition/lactose-free-milk

Teilen Sie Ihre Erfahrungen über unsere Produkte
Produkte insgesamt:
0