Swiss Vitamin U Produktbeschreibung

Vitamin U, ein Mittel gegen peptische Geschwüre

Tatsächlich ist Vitamin U kein Vitamin, sondern eine Aminosäure, deren Wirkungen seit der 1930-er Jahren geforscht wurden. Das Vitamin wurde erst im Jahre 1949 während einem Experiment durchgeführt von dem amerikanischen Arzt, Garrett Cheney an 13 Verurteilten benannt(1). Sie hatten Magengeschwür und wurden mit Krautsaft behandelt. Der Arzt wiederholte das Experiment später mit 100 Patienten und gab die Ergebnisse im Jahr 1952 bekannt(2): Die Krautsaftbehandlung verkürzte die Heilungsperiode des Geschwürs um durchschnittlich 10 Tage und die Symptome und Schmerzen der Behandelten wurden im Verhältnis zu der Kontrollgruppe deutlich schneller weg. Den unbekannten Faktor (unknown factor) benannte er als Vitamin U um und es wird seither bei Geschwürpatienten als Ergänzungstherapie erfolgreich angewendet.

Überraschenderweise ist das ganze Wirkspektrum von Vitamin U, oder S-Methylmethionin-Sulfonium-Chlorid, trotz der Jahrhunderten Forschungen bis heute unbekannt. Sicher ist es aber, dass der Organismus es ähnlicherweise, wie die Vitamine, braucht. Bei einem Mangel wird die Darm-und Magenschutzschicht sich verjüngen, Magen- und Darmschleimhautschäden treten vor, was zu peptischem Geschwür, also zu, Magen-, Zwölffingerdarm-, oder Speiseröhrengeschwür führt. Daneben spielt es eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Magensäurebildung und laut Forschungsergebnisse(3) kann es auch die Wundheilung fördern, nicht nur im Verdauungstrakt, sondern auch in dem ganzen Organismus. Daher wird seine Anwendung nach Operationen empfohlen. Aufgrund dieser Eigenschaften ist seine Wirksamkeit bei peptischen Geschwüren unzweifelhaft: Bei Schleimhautschäden und Schleimhautverjüngungen kommen die Magensäfte (z.B. Salzsäure, Pepsin) in direkte Berührung mit der Speiseröhrewand, dem Magen und dem Dünndarm und wirken irritierend, was Wunden herbeiführt.

Dank seines dreifachen Wirkmechanismus, mindert Vitamin U die Säureproduktion, regeneriert die Schleimhaut und stimuliert die Zellregeneration. Wegen seiner Schleimhaut regenerierenden Wirkung kann Vitamin U auch bei den auf Schleimhautschädigungen zurückführbaren Erkrankungen, wie Colitis Ulcerosa und Reizdarmsyndrom erfolgreich angewendet werden.

Außerdem nimmt Vitamin U noch in zahlreichen Prozesse Teil: Es schützt nicht nur den Verdauungstrakt, sondern auch die Haut, da es überraschenderweise auch gegen UV-Strahlungen(4) schützen kann. Daneben reguliert es den Fettstoffwechsel(5) und kann dadurch eine Hilfe gegen starkes Übergewicht leisten und den Cholesterinspiegel(6) senken. Außerdem stimuliert es die Zellregeneration und schützt gegen oxidativen Stress. Daher wird die Anwendung von Vitamin U bei Krebserkrankungen des Verdauungstraktes (z.B. Magen-, oder Dickdarmkrebs) als individuelle Therapie und auch als Ergänzungstherapie geforscht. Daneben verhindert es die starke Vermehrung schädlicher Bakterien im Ausscheidungssystem. Forschungsergebnisse(7) haben auch nachgewiesen, dass es die Ansiedlung der Erreger in den Harnwegen verhindert.

Vitamin U ist in zahlreichen Pflanzen befindlich und trotz früherer Forschungsergebnisse ist es in der größten Menge nicht im Kraut, sondern im Spinat(8) vorfindlich. Daneben enthält Pak Choi und Spargel auch viel Vitamin U. Da es ein wasserlösliches Vitamin ist, kann der Organismus es für lange Zeit nicht lagern, daher muss man es regelmäßig zu sich nehmen. Bei der Einnahme von Medikamenten (z.B. Aspirin), die schädlich auf die Magen- und Darmschleimhaut wirken, bei einem Risiko für Geschwüre z.B. wegen dem übermäßigen Verzehr fettreicher und würziger Gerichte, wegen Rauchen, Alkoholkonsum und Stress wird seine dauerhafte Einnahme besonders empfohlen.

Die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln kann keinen Ausgleich für eine unausgewogene Ernährung und für eine bewegungsarme Lebensweise darstellen. Dieses Produkt ist nicht dafür gedacht, irgendeine Krankheit zu heilen. Bei einer medikamentösen Behandlung, konsultieren Sie den behandelnden Arzt bezüglich der Anwendung des Produktes. Bei einer Allergie gegen eine der Inhaltsstoffe, darf man das Produkt nicht nehmen. Die Anwendung bei schwangeren Frauen, stillenden Mütter und Kleinkindern wird nicht abgeraten, aber in diesem Fall steht keine ausreichende Information über die Dosierung zur Verfügung. Vor der Anwendung sollten diese Personen den behandelnden Arzt bezüglich der Dosierung konsultieren.

1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1643665/
2 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1521464/
3 https://www.karger.com/Article/Abstract/276495
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5933898/
5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3283849/
6 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/583214
7 https://europepmc.org/abstract/med/9446004
8 https://www.jstage.jst.go.jp/article/fstr/9/4/9_4_316/_pdf

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