Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Vitamin U schützt gegen Magengeschwür

Die Gesundheit des Verdauungstraktes ist unentbehrlich für die optimalen Funktionen der Organe und für das Wohlbefinden. Eine schlechte Verdauung kann zahlreiche anscheinend nicht zusammenhängende Gesundheitsprobleme herbeiführen. Vitamin U beugt Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür vor und hilft bei der Behandlung.

Krautsaft enthält Vitamin U, das die Heilung von peptischen Geschwüren fördert

Das wasserlösliche Vitamin U (S-Methylmethionin) wurde in den 1950er Jahren von dr. Garnett Cheney, Professor der medizinischen Fakultät der Universität Stanford durch Experimente entdeckt. Es wurde nach dem englischen Wort unknown (unbekannt) benannt, sein erster Name lautete Faktor U. Es geht aber nicht um ein Vitamin, sondern um ein Aminosäurederivat, das der Organismus nicht produzieren kann, aber es ist unentbehrlich für seine optimale Funktion. Es ist unerlässlich nach einer Antibiotikakur und bei dauerhafter medikamentösen Behandlung, weil diese die Darmschleimhaut schädigen können. Wenn die Darmschleimhaut sich nicht regenerieren kann, verursacht das Entzündungen. S-Methylmethionin kann bei der Vorbeugung dieser Entzündungen helfen und fördert die Heilung äußerlicher und innerlicher Geschwüren und mindert das Risiko für Narben. In optimalen Fällen gibt es ein Filmschicht im Magen, die die Darmwand vor Säuren schützt. Wenn diese Schicht beschädigt wird z. B. wegen übermäßiger Säurebildung, verursacht das Schleimhautschädigungen und führt dann zum Magengeschwür. Die Behandlung von Geschwüren und seiner Komplikationen ist weiterhin eine Herausforderung für Ärzte. Bei einer Magengeschwür sind Schmerzen nicht die schlimmsten Folgen, sondern die Komplikationen, wie z.B. die Entstehung weiterer Geschwüren in der Speicheldrüse. Bei einer Früherkennung ist eine medikamentöse Behandlung noch möglich. Ziel ist die Minderung der Säurebildung, also die Bindung der Magensäure. Daneben werden auch Mittel angewendet, die eine Filmschicht an der Magenschleimhaut bilden. Wenn die medikamentöse Behandlung wirkungslos ist, muss man operiert werden. Bei einer bakteriellen Infektion wird ein Antibiotikum vorgeschrieben.

Die Wichtigkeit dieses Vitamins bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren wurde schon nachgewiesen. In bestimmten Lebensmitteln, vor allem in rohen Gemüsesorten ist es befindlich und leistet eine natürliche Hilfe gegen Verdauungsstörungen wegen übermäßiger Magensäurebildung. Medikamente sind Risikofaktoren für Gesundheitsprobleme, besonders für Herzprobleme. Aber Vitamin U bietet eine natürliche Lösung, stärkt das Immunsystem, fördert die Entgiftungsprozesse des Organismus, erleichtert die Behandlung von Hämorrhoiden, hilft gegen bakterielle Infektionen im Intimbereich und senkt den Cholesterinspiegel.

Fördert die Genesung

Professor Cheney hat während einer Experiment 13 Patienten mit peptischem Geschwür mit Krautsaft behandelt und hat nachgewiesen, dass Krautsaft antipeptische Inhalststoffe enthält. Dieser Faktor heißt Vitamin U, das das peptische Geschwür verursacht vom Histamin bei Meerscheinen verhinderte. Bei Zwölffingerdarmgeschwür-Patienten betrug die Heilung des Geschwürkraters durchschnittlich 10,4 Tage, im Gegensatz zu 37 Tagen bei den 62 Patienten, die mit einer standarden Therapie behandelt wurden. Die Heilung des Magengeschwürkraters bei 6 Patienten, die mit Krautsaft behandelt wurden betrug durchschnittlich 7,3 Tage gegenüber der 42 tägige Heilungsperiode bei den 6 Patienten, die konventionell behandelt wurden. Untersuchungen haben die Wirksamkeit des rohen Krautsaftes bei der Optimierung der Magen- und Darmfunktionen nachgewiesen. Das im Krautsaft befindliche Metil-Metionin-Sulfonium (MMS) und das Glutamin verfügt über zahlreiche dokumentierte Wirkungen, u. a. die Stimulierung der Magenschleimhautbildung und über eine antioxidative Wirkung. Anhand einer Exposition mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAID) hat eine Studie festgestellt, dass MMS die Heilungsprozesse im Magen fördert. Vitamin U in Form von Krautsaft angewendet, hat die Heilung von peptischem Geschwür bei 100 Patienten gefördert. Methyl-Methionin-Sulforium entfaltet seine wohltuende Wirkung auch bei Diabetes und Bauchspeicheldrüsenentzündung, weil es die Schleimhaut schützt und regeneriert.

Wo ist es Vitamin U enthalten?

Um genug von diesem Vitamin zuzuführen, das Immunsystem zu stärken und eine gesunde Darmflora zu haben, muss man auf die Ernährung achten. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel enthalten Vitamin U, aber es ist auch in folgenden Lebensmitteln befindlich: Kohl, Karotte, Petersilien, Spargel und in dem probiotischen Krautsaft. Probiotische Bakterien spielen eine Rolle bei der Vorbeugung von Magengeschwür, weil sie die starke Vermehrung des für Magengeschwür verantwortlichen Helicobacter Pyloris verhindern und für eine gesunde Darmflora sorgen. Die Dosierung dieser wasserlöslichen Aminosäure wurde nicht bestimmt, aber sie kann nicht überdosiert werden, da der Organismus dieses Vitamin nicht lagern kann.

Quellen:
https://www.clinicaleducation.org/resources/reviews/the-use-of-vitamin-u-for-gastric-ulcer-recovery/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1521464/ https://en.wikipedia.org/wiki/S-Methylmethionine

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