Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Vitamine | kleine Moleküle mit großer Wirkung

Der Organismus kann Vitamine nicht selbst bilden, sondern ist auf eine ausreichende Zufuhr von außen angewiesen. Dabei brauchen unsere Zellen die kleinen Vitalstoffe nicht nur einmal wöchentlich oder einmal täglich, sondern jede Stunde, Minute, Sekunde. Wenn wir müde, krank oder unglücklich sind, leiden wir sehr häufig an Vitaminmangel.

Was sind Vitamine?

vitamine 1Es handelt sich um organische Verbindungen, die sich in kleiner Menge in der pflanzlichen und tierischen Nahrung befinden und die für unser Leben unentbehrlich sind. Generell ist unser Körper nicht in der Lage, sie zu produzieren (mit Ausnahme von Vitamin D3). Deshalb sollten wir Vitamine regelmäßig mit unserer Nahrung aufnehmen. Wenn das nicht ausreichend ist, sollten wir dies mit Nahrungsergänzungsmittel auffüllen. Das Wort ”Vitamin” stammt übrigens von dem polnischen Biochemiker Casimir Funk, der das Thiamin, das Vitamin B1 entdeckt hatte.

Zur Zeit sind den Wissenschaftlern ungefähr 20 Vitamine bekannt, die im Stoffwechsel des menschlichen Körpers eine Bedeutung haben. In ihren Funktionen greifen einige Vitamine ineinander und ergänzen sich gegenseitig, Die Vitamine werden mit einem großen Buchstaben bezeichnet oder aber mit ihrem biochemischen Namen benannt, zum Beispiel Retinol statt Vitamin A, Pyridoxin statt Vitamin B6, Folsäure statt Vitamin B9 oder Ascorbinsäure statt Vitamin C.

Außerdem werden die lebenswichtigen Moleküle nach ihren gemeinsamen physikalischen Eigenschaften eingeteilt, vor allem jedoch nach ihrer Löslichkeit:

  • hydrophile – wasserlösliche Vitamine (B und C)
  • lipophile – fettlösliche Vitamine (A, D, E, K)

Zur B-Komplex-Gruppe gehören acht Vitamine: Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Biotin (B7), Folsäure (B9) und Cobalamin (B12).

Auch so genannte Provitamine, bestimmte Vorläuferstufen, werden den Vitaminen zugeordnet, auch wenn sie selbst keine physiologische Wirkung aufweisen. Der menschliche Organismus kann sie jedoch in Vitamine umwandeln. So ist beispielsweise Beta-Karotin das Provitamin des Vitamins A.

Die Bedeutung der Vitamine

Die Vitamine können wir durch nichts ersetzen, keine anderen Wirksubstanzen könnten ihre Funktionen übernehmen. Sie unterstützen zahlreiche Stoffwechsel-Prozesse, wandeln die Nahrung in Energie um und beschleunigen biologische Funktionen. Sie sind Bestandteil unseres Blutes, unserer Haut und Knochen, wirken aber auch bei den Prozessen mit, die unseren Körper von schädlichen Stoffen befreien, zum Beispiel von so genannten freien Radikalen.

Vitamine enthalten keine Kalorien und liefern selbst keine Energie, unterstützen jedoch die Arbeit von Enzymen, ohne die biochemische Prozesse nicht ablaufen könnten. Ohne Enzyme und Vitamine gäbe es kein Leben. Der Mangel an einem Vitamin wird als Hypovitaminose, das völlige Fehlen als Avitaminose bezeichnet. Solche Mangelerscheinungen äußern sich durch vielfältige Störungen der biologischen Prozesse und waren in der Vergangenheit die Ursache für ernste Krankheiten. Allgemein bekannt ist zum Beispiel Skorbut (Mangel an Vitamin C), Pellagra (Mangel an Vitaminen der Gruppe B), Beriberi (Mangel an Vitamin B1), perniziöse Anämie (Mangel an Vitamin B12) und Rachitis (Mangel an Vitamin D3).

Schwere Vitaminmangelerscheinungen oder gar eine Avitaminose sind heute äußerst selten, ein gestörtes Gleichgewicht in der Vitaminversorgung kommt jedoch immer noch recht häufig vor. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, ist aber besonders auf die Ernährungs- und Lebensweise vieler Menschen zurückzuführen. Bei erhöhter Beanspruchung, zum Beispiel durch verstärkte körperliche oder seelische Belastungen, kann es nötig sein, Vitamine als Nahrungsergänzung einzunehmen. Allerdings sollte die Dosierung immer mit Bedacht gewählt und am besten mit dem Arzt abgesprochen sein.

Die beste Quelle ist die Nahrung

Unsere Grundnahrungsmittel stellen eine gute Quelle an natürlichen Vitaminen dar, also Fleisch, Geflügel, Fisch, Milch (und Milchprodukte), Eier (besonders Eigelb), Pflanzenöle (besonders kaltgepresste Öle), Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse und Obst. Hier Lebensmittel mit reichlich B-Vitaminen im Überblick:

  • Pyridoxin (Vitamin B6) in Leber, Fischen, Soja, Weizenkeimen, Walnüssen, Honig, Bananen, Spinat, Avocado, Vollkorngetreide und Geflügel
  • Folsäure (Vitamin B9) in Weizenkeimen, Leber, Kohl, Spinat, Kopfsalat, Gurken, Sojabohnen, Vollkorngetreide, Brokkoli, Blumenkohl und Eigelb
  • Cobalamin (Vitamin B12) in Innereien – besonders in Leber, Eigelb, Fisch, Milch und fermentierten Milchprodukten wie Joghurt, Kefir oder Hüttenkäse

Wie viele Vitamine brauchen wir täglich, um nicht krank zu werden?

Die täglich notwendige Dosis hängt von Alter, Geschlecht, körperlichen und seelischen Belastungen, Lebensstil und der Stoffwechselleistung des Organismus ab. So ist der Vitaminbedarf bei jedem Menschen unterschiedlich. Obwohl man die genauen Dosierungen aufgrund dieser individuellen Unterschiede nicht ganz exakt festsetzen kann, geben Vitamintabellen einen Überblick über den Durchschnittsbedarf an einzelnen Vitaminen.

Die empfohlene Tagesdosis (ETD) ist nur eine grobe Schätzung der Vitaminmenge, die für ein normales Wachstum bei Kindern und für die Vorbeugung eines Mikronährstoffmangels bei Erwachsenen notwendig ist. Die Einnahme der ETD vermag also bei einer großen Zahl an Menschen die Entstehung chronischer Krankheiten zu verhüten und die Gesundheit weitgehend zu erhalten. Für dauerhafte Vitalität und richtiges Wohlbefinden sollte allerdings die optimale Dosis aufgrund des individuellen Bedarfs ermittelt werden, und zwar anhand der spezifischen Anforderungen des Körpers durch die Lebens- und Ernährungssituation.

Der Bedarf an Nährstoffen erhöht sich um ein Vielfaches bei bestimmten Altersgruppen sowie in bestimmten Lebensphasen, bei

  • Kindern während des Heranwachsens
  • schwangere und stillende Frauen
  • Personen älter als 60 Jahre, deren Vitaminaufnahme- und Stoffwechselkapazität bereits verringert ist
  • Personen mit besonderen körperlichen und seelischen Belastungen, z. B. Managern unter erhöhtem Stress, Hochleistungssportlern, Schichtarbeitern
  • erschwerten Lebenssituationen wie Krankheit, Krisen, Operation oder Rekonvaleszenzstadium

Die empfohlene Tagesdosen, die notwendig für die Lebenserhaltung sind, kann man also als ”Basisversorgung” betrachten, die optimalen, individuell angepassten Dosen hingegen unterstützen den aktiven Prozess der Gesundheit.

Warum soll man Vitamine natürlichen Ursprungs bevorzugen?

Man weiß heute, dass es eine große Bedeutung für die Wirksamkeit von Nähr- und Vitalstoffen hat, welchen Ursprungs sie sind. Viele Fachleute teilen die Überzeugung, dass Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Extrakten (z.B. von Früchten und Gemüsesorten) einen größeren Beitrag leisten als Stoffe, die durch chemische Synthese entstanden sind. Diese Überzeugung stützt sich auf folgende Erkenntnisse:

  • Der Mensch ist an die natürlichen Stoffe angepasst und kann sie besser annehmen, verarbeiten und verwerten.
  • Die synthetischen Stoffe enthalten keine Nebenbestandteile (z.B. so genannte sekundäre Pflanzenwirkstoffe), welche die Absorption und volle Verwertung erleichtern.
  • Die natürlichen Quellen enthalten körpereigene Enzyme, natürliche Bindestoffe, Flavonoide und andere Stoffe, die ihren Effekt vervielfachen, keine Nebenwirkungen haben und im Organismus nicht im Übermaß gespeichert werden. Sie befinden sich nur in natürlichen Produkten (Obst, Gemüse, Heiln, Gewürzen etc.).

Im Rehnborgs Forschungszentrum in den USA wurden die Unterschiede der synthetischen und pflanzlichen Ascorbinsäure (Vitamin C) in ihrer Wirkung im menschlichen Organismus untersucht. Dabei stellte man fest, dass die Effektivität von Vitamin C von der Tatsache abhängt, dass sich neben der Ascorbinsäure noch weitere zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe im Obst und Gemüse befinden. Es sind Flavonoide, Phenole, Sterole, organische Säuren und andere Verbindungen. Die Wissenschaftler konnten beweisen, dass diese weiteren Stoffe die Wirkung von Vitamin C erhöhen.

Ideal ist ein solches Produkt, das nicht nur Vitamin C, also Ascorbinsäure, sondern auch Flavonoide enthält – zum Beispiel ein Extrakt aus der Acerolakirsche und schwarzen Johannisbeeren. Dank der Flavonoide vermag das Vitamin leichter die Zellmembranen zu durchdringen. Außerdem haben Flavonoide noch einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe sowie auf die Gefäßeigenschaften. In der Kombination mit Vitamin C festigen sie die Wände der Kapillaren und verbessern ihre Elastizität. Wird nur reine Ascorbinsäure eingenommen, stellt sich dieser Effekt nicht ein.

Bei der Einnahme von Vitamin C sind bestimmte chemische Verbindungen wie Ester oder Kalziumascorbat zu bevorzugen. Sie erweisen sich als besonders gut verträglich und schaden dem Magen nicht. Zuzüglich zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte aber auch reichlich frisches Obst und Gemüse verzehrt werden.

Die Leber – das Lager von einigen Vitaminen

Die fettlöslichen Vitamine kann der menschliche Organismus eine bestimmte Zeit in der Leber lagern. Man nennt es die Reservekapazität. Wie ist die Fähigkeit des Organismus eine solche Reserve zu bilden? Die Fachliteratur führt an:

  • Vitamin A: ein bis zwei Jahre
  • Vitamin E: drei bis fünf Jahre

Die wasserlöslichen Vitamine, also Vitamin C und Vitamin B, werden zum größten Teil im Körper nicht gelagert. Ihr Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Die Reservekapazität beträgt bei ihnen etwa zwei bis vier Tage. Ausnahmen bilden folgende zwei Vitamine:

  • Vitamin B9 (Folsäure) drei bis vier Monate
  • Vitamin B12 (Cobalamin) zwei bis fünf Jahre

Aufgrund der Speicherfähigkeit mehrerer Vitamine kann eine langfristige Einnahme in höherer Dosierung für den menschlichen Organismus gefährlich werden.

Sind Sie gut mit Vitaminen versorgt?

Mittels bestimmter Testverfahren lässt sich feststellen, ob wir über unsere Nahrung ausreichend mit Vitaminen versorgt sind oder möglicherweise ein Vitaminmangel besteht. Folgende Fragen helfen ebenfalls, die Vitaminversorgung einzuschätzen:

  1. Essen Sie meistens Fertiggerichte, nehmen Sie Ihre Mahlzeiten hauptsächlich in der Betriebskantine oder in der Gaststätte ein?
  2. Sind Sie ein Vegetarier oder Veganer?
  3. Halten Sie oft Diät?
  4. Rauchen Sie oder trinken Sie täglich mehr als ein Glas Alkohol?
  5. Leiden Sie oft unter Stress?
  6. Nehmen Sie Medikamente ein?
  7. Sind Sie oft erkältet?
  8. Waren Sie in der letzten Zeit häufig krank?
  9. Fühlen Sie sich häufig müde?
  10. Gehen Sie oft in die Sonne?

Auswertung: Je mehr Fragen Sie mit „Ja” beantworten, desto größer ist das Risiko für eine unzureichende Versorgung Ihres Körpers mit Vitaminen. Falls Sie mehr als dreimal „Ja” geantwortet haben, sollten Sie Ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten kritisch unter die Lupe nehmen und mit Ihrem Arzt über die eventuelle Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sprechen.

Übersicht der Vitamine

Vitamin
ETD*

Warnsignale
für einen Mangel

Die geeignetsten
natürlichen Quellen

Fettlösliche Vitamine

A Retinol
1 mg
Beta-Carotin
6 mg

Sehstörungen, Austrocknung der Hornhaut und Bindehaut, Mangel an Bildung von Tränenflüssigkeit, Austrocknung der Schleimhäute Bei Kindern Störungen des Knochenwachstums und Fehlentwicklung des Kiefers

Fischtran, Fisch, Innereien (Leber), Eigelb, Butter, Milch, Käse, Karotten, Salat, Spinat

D Calciferol
0,01 mg

Kurzsichtigkeit, Ausfall und Eiterung von Zähnen, Muskelschwäche, Vergrößerung der Kniegelenke, Knöchel, Hände, nervöse Unruhe, Depression

Hering, Makrele, Lachs, Sardinen, Thunfisch (vor allem Fischtran), Sonnenbaden zur körpereigenen Herstellung von Vitamin D

E Tocopherol
15 mg

Sehstörungen, trockene, faltige Haut, Leistungsabfall, Müdigkeit, entzündliche Reizung im Verdauungstrakt, Sterilität, Herzkrankheiten, Altersflecken, schlechte Wundheilung

Kaltgepresste Pflanzenöle, Spinat, Vollkornprodukte, Milch, Getreidekeime, Butter, Nüsse, Eigelb

K Phyllochinon
0,5 mg

Darmbeschwerden, blutende, schlecht heilende Wunden, Nasenbluten, Müdigkeit, Menstruationsbeschwerden

Spinat, Kopfsalat, Kraut, Brokkoli, Schweine- und Rinderleber, Eigelb

Wasserlösliche Vitamine

B1 Thiamin
1,5 – 2 mg

Konzentrationsschwäche, Nervenschwäche (Neurasthenie), depressive Verstimmtheit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, schwere Atmung, Jucken unter den Achselhöhlen und an den Beinen

Innereien, Schweinefleisch, Eigelb, Tomaten, Kraut, Blumenkohl, Brokkoli, Hülsenfrüchte, Getreidepflanzen

B2 Riboflavin
1,7 mg

Rote, entzündete Zunge, kleine Risse im Mundwinkel, Gefühl von Sand unter den Augenlidern, Lichtempfindlichkeit, aufgesprungene Lippen, fettiges Haar, Haarausfall, Brechreiz, Schlafstörungen, depressive Verstimmtheit, Beschwerden beim Urinieren, Jucken im Scheidenbereich

Fleisch und Fleischprodukte, Innereien, Milch und Milchprodukte, Getreide, Vollkornprodukte, Eigelb, Nüsse, Samen

B3 Niacin
20 mg

Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Veränderungen auf der Haut, Mundgeruch, aufgesprungene Lippen, Zerstreutheit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmheit, empfindliches Zahnfleisch, Erbrechen

Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse, Bierhefe, Weizenkeime

B5 Pantothen- säure
10 mg

Gelenkschmerzen, straffe Gelenke, Haarausfall, vorzeitiges Grauen, kleine Risse im Mund- und Augenwinkel, Starre und Krämpfe in den Händen und Beinen, Gereiztheit, Verstopfung

Leber, Nieren, Vollkornprodukte, Kleie, Gelée Royale, Gemüse, Eigelb

B6 Pyridoxin
2,2 mg

Depressive Verstimmtheit, Müdigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Haarausfall, aufgesprungene Mund- und Augenwinkel, Störungen des Blutkreislaufs, Mattigkeit in den Händen und Beinen, Muskelschwäche, Konzentrationsschwäche

Leber, Fisch, Soja, Weizenkeime, Walnüsse, Bananen, Spinat, Avocado, Vollkorngetreide, Geflügel

B7 Biotin
0,2 mg

Nervosität, Gereiztheit, trockene oder fettige Haut, Haarausfall und Schuppenbildung, minderdurchblutete Schleimhäute in Mund und Kehlkopf, Mattigkeit, Muskelschmerzen, depressive Verstimmtheit, Müdigkeit

Innereien, Fleisch, Hefe, Eigelb, Soja, Nüsse, Vollkornprodukte, Kleie, ungeschälter Reis

B9 Folsäure
0,4 mg

Müdigkeit, Unruhe, Schlafstörungen, Mangel an Lebensfreude, Wachstums- und Verdauungsstörungen, Zungen- und Lippenschleimhautentzündung, vorzeitiges Haarergrauen, Anämie

Weizenkeime, Leber, Kohl, Spinat, Kopfsalat, Gurken, Sojabohnen, Vollkorngetreide, Brokkoli, Blumenkohl, Eigelb

B12 Cobalamin
0,003 mg

Nervosität, Depression, Gefühl der Stumpfheit in den Händen und Beinen, Gangbeschwerden, Stottern, Entzündung im Mund, unangenehmer Körpergeruch, Menstruationsbeschwerden

Innereien – besonders Leber, Eigelb, Fisch, Milch, fermentierte Milchprodukte

C Ascorbinsäure
100 mg

Zahnfleischblutung, häufige Erkältungen, Neigung zu Schleimhautentzündungen, Krampfadern, Hämorrhoiden, Übergewicht, schwache Nerven, Sehstörungen, Haarausfall

Zitrusfrüchte, schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Kiwi, Gemüsepaprika, Tomaten, Brokkoli, Kohl, Hagebutten

Warum soll man niemals eine größere Menge von Vitaminen zu sich nehmen?

Vitamine arbeiten grundsätzlich synergistisch. Ein unangemessenes Verhältnis kann zu Problemen bei der Verstoffwechselung führen sowie die Absorption anderer Vitamine, Mineralien und Spurenelemente behindern. Vitamin B befindet sich in den natürlichen Produkten niemals als einzelner Stoff, sondern immer im ganzen Komplex. An diesen „Lebensverbund” haben sich die B-Vitamine während Millionen Jahren Evolution gewöhnt. Sie erfüllen und lösen alle wichtigen Aufgaben im Metabolismus zusammen. Daher ist es nicht besonders effektiv, in der Apotheke nur Vitamin B6 zu kaufen und etwas damit zu heilen, weil es nicht wirksam sein wird. Wenn aber die ganze Gruppe der B-Vitamine anwesend ist, so erweist sich ihre Wirkung als fast unglaublich. Der ganze Organismus, vor allem jedoch Nerven, Muskeln, Verdauungssystem, Haut, Haar, Mund und Leber haben den größten Nutzen davon.

Wie soll man Vitamine einnehmen?

Für die optimale Verwertung im Körper hat es eine Bedeutung, Vitamin-Nahrungsergänzungsmittel danach einzunehmen, ob sie wasserlöslich sind oder nicht:

  • wasserlösliche Vitamine (B und C) zwischen dem Essen oder kurz danach. Niemals auf nüchternen Magen oder am Abend vor dem Schlafen.
  • fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) sowie ungesättigte Fettsäuren (Omega-3, Omega-6) sollten ungefähr 1,5 Stunde vor dem Essen eingenommen werden.

Wie soll man sich bei der Auswahl von Vitamin – Nahrungsergänzungsmitteln orientieren?

  1. Es ist nützlich, den Vitamin-B-Komplex nicht nur bei Hautproblemen, sondern allgemein für Gesundheit und Wohlbefinden einzunehmen.
    B-Vitamine finden sich besonders reichhaltig in Keimen und der Hülle von Getreidekörnern oder Reis. Indem diese bei der Verarbeitung und Verfeinerung der Lebensmittel häufig entfernt werden, leidet die Mehrheit von uns an einem mehr oder weniger ausgeprägten Mangel an B- Vitaminen. Dies kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Eine optimale Versorgung an diesen wichtigen Vitalstoffen hingegen gewährleistet ein reibungsloses Funktionieren nahezu aller Stoffwechselprozesse. B-Vitamine sind notwendig bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Glukose und von Nahrung in Energie. Sie greifen in den Metabolismus der Fette und Eiweißstoffe ein. Viele von ihnen beeinflussen verschiedene Prozesse in der Leber, in den Augen, in der Haut und im Haar. Ausserdem erhöhen die Funktion des Immun- und Nervensystems. Zudem unterstützen sie das Wachstum der Zellen und ihre Teilung einschließlich der roten Blutkörperchen, was einer Blutarmut – in der Fachsprache Anämie genannt – vorzubeugen hilft.
  2. Vitamin C ist in erhöhtem Maße empfohlen, wenn Erkältungen bekämpft werden sollen.
    Am besten nimmt man Vitamin C in mehreren Dosen über den Tag verteilt ein. Bei Schnupfen oder bei einem anderen Infekt empfiehlt „The Vitamin C Foundation” bei ersten Symptomen jede Stunde 500 bis 1.000 mg Vitamin C oder Vitamin ESTER-C zu verabreichen, das im Körper langsam freigegeben wird und dessen Wirkung deshalb kontinuierlich anhält. Es ist pH-neutral und verursacht deshalb keine Magenbeschwerden in Form von Magenübersäuerung oder Darmprobleme wie Durchfall. Bei der Einnahme von Vitamin C ist sehr wichtig, genügend Flüssigkeit (mindestens zwei bis 2,5 Liter Wasser täglich) zu trinken. Außerdem sollte zusätzlich ein Stück frisches Obst (Apfel, Orange, Grapefruit, Kiwi) verzehrt werden.
  3. Vitamin D sollte nicht nur bei Krankheiten wie Osteoporose, sondern vorbeugend in den Wintermonaten eingenommen werden.
    m Sommer ist die Einnahme von Vitamin D empfehlenswert, wenn der Körper einer verstärkten Sonnenbestrahlung (z.B. im Hochgebirge oder am Meer) ausgesetzt ist und Sonnecremes mit UV-Filter angewendet werden. Diese verhindern nämlich die Umwandlung des Vitamins in seine aktive Form in der Haut, womit ein Mangel an Vitamin D entstehen kann. Auch Menschen, die keinen Seefisch (Hering, Makrele, Lachs, Sardinen, Thunfisch) mögen, sollten mindestens zweimal wöchentlich ihren Vitamin D-Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel decken. Mit Vitamin D lässt sich übrigens neueren Studien zufolge einer großen Zahl von Krankheiten vorbeugen: Osteoporose, Krebs, Diabetes, Nierenerkrankungen, Depressionen, Übergewicht, Herzkrankheiten.
  4. Zur Entgiftung des Körpers und Reduktion von schädlichen Einflüssen wie Stress ist die Einnahme eine Antioxidantien-Präparates empfehlenswert, das Vitamin A/Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Flavonoide enthält.

Warum soll man Detox Vital einnehmen?

Die Toxine, die sich in unserem Organismus befinden, verbrauchen lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe, was zur Schwächung des »Immunsystems und einer Abwehrschwäche des Organismus gegen Erkrankungen führen kann. Schwermetalle und andere toxische Stoffe produzieren im Organismus freie Radikale, die das »Immunsystem bedrohen. Freie Radikale sind Moleküle, die im Organismus die Zellmembranen und das Gewebe angreifen und beschädigen. Umweltverschmutzung, Toxine, Chemikalien, ungesunde Ernährung, Rauchen und Stress – das alles trägt zur Bildung von freien Radikalen bei. Für das Einfangen von freien Radikalen ist sehr wichtig, unseren Organismus täglich mit einer entsprechenden Menge von gut wirksamen Antioxidantien zu versorgen.

Detox Vital:

  • ist eine wirksame Mischung wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen ausgenommen), die sich vollständig mit Enzymen, Aminosäuren und mit biologischer pflanzlicher Nahrung zur maximalen Wirksamkeit verbinden
  • hilft den Organismus wichtige Nährstoffe zu ergänzen, damit das Immunsystem richtig funktionieren kann
  • stärkt die körpereigene Abwehr, aktiviert den Stoffwechsel, kräftigt das Herz-Kreislaufsystem, schützt die Organe vor schädlichen Einflüssen

Vitamín A, vitamín B1, vitamín B2, vitamín B3, vitamín B5, vitamín B6, vitamín B7, vitamín B9, vitamín B12, vitamín C, vitamín D, vitamín E, vitamín K.

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