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Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Was ist Dickdarmkrebs? | Was sind die Symptome?

was-ist-dickdarmkrebs 1Dickdarmkrebs ist eine der am meisten verbreiteten Krebsarten in den entwickelten Ländern weltweit. Krebs im Dickdarm und Krebs im Mastdarm stehen in Bezug auf die Häufigkeit ihres Auftretens bei Männern an dritter, bei Frauen an vierter Stelle. Bösartige Tumoren im Darm sind dabei jedoch häufiger in den westlichen Ländern vorzufinden, seltener hingegen in Asien und Afrika. Forschungen haben gezeigt, dass die Krankheit dort häufiger vorkommt, wo mit dem westlichen Lebensstil unausgewogene Ernährungsgewohnheiten Einzug genommen haben, z.B. einem häufigen Verzehr von Fastfood sowie zucker- und fettreichen Lebensmitteln. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer einheimischen Bevölkerung, die sich auf westliche Ernährung umgestellt hat, das Risiko für Krebs im Dickdarm ebenfalls steigt. Es gibt keinen bestimmten Grund was den Darmkrebs verursacht. Fast jeder Fall von Darmkrebs beginnt mit gutartigen Polypen an der Wand des Dickdarms und diese entwickeln sich dann langsam zum Darmkrebs.

Jeden Tag wird bei etwa hundert Menschen Dickdarmkrebs diagnostiziert. Das bösartige Tumorleiden gilt damit als eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme.

Krebs im Dickdarm und seine Symptome können viele Jahre lang unerkannt bleiben, und in den meisten Fällen ist das Fortschreiten der Krankheit sehr langsam. In diesem Artikel erhalten Sie nützliche Informationen sowie Tipps und Empfehlungen, wie man die Krankheit vermeiden kann und was zu tun ist, um Dickdarmkrebs oder ein Rektumkarzinom (Krebs im Mastdarm) frühzeitig zu erkennen.

Was ist Dickdarmkrebs?

Der Dickdarm ist ein Teil des Verdauungstraktes, in dem der Körper die unverdaulichen Bestandteile der Nahrung in Stuhl umwandelt. Der Dickdarm endet im Rektum. Zusammen bilden sie eine lange Röhre. Gutartige Tumore können auf der Innenseite des Rohres auftreten; diese pilzförmigen Wucherungen werden auch als Polypen bezeichnet. Sie sind nicht gefährlich, solange sie rechtzeitig entfernt werden. Polypen können keine anderen Organe und Gewebe angreifen. Auch breiten sie sich nicht auf andere Teile des Körpers aus. Die Polypen im Dickdarm oder im Rektum sind leicht bei einer endoskopischen Untersuchung zu erkennen, die als Koloskopie bezeichnet wird. Wenn sie einmal diagnostiziert sind, sollten sie so schnell wie möglich operativ entfernt werden. Dann stellen sie keine Gefahr mehr für Ihre Gesundheit dar. Wenn jedoch die gutartigen Polypen im Dickdarm nicht rechtzeitig entfernt werden, können sie entarten und Dickdarmkrebs auslösen. Es ist davon auszugehen, dass sich die meisten Formen von Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs aus unbehandelten Polypen und solchen, die nicht entfernt wurden, entwickeln. Mit der Zeit verwandeln sich die Polypen in bösartige Tumore. Diese Tumore wachsen sehr schnell, und wenn sie die Darmwand durchbrechen, können sie auch andere Organe und Gewebe angreifen. Außerdem ist es Krebszellen möglich, in weiter entfernte Bereiche des Körpers zu wandern. Hier bilden sie neue Arten von Krebs, die so genannten Metastasen. Besonders häufig finden sich solche Tochtergeschwülste in der Leber und der Lunge. Leider werden bei 80% der Menschen der Krebs im Dickdarm oder das Rektumkarzinom zu spät erkannt. In diesem Stadium der Krankheit ist die Behandlung außerdem sehr komplex und aufwendig. Eine vollständige Erholung ist leider meist nicht gegeben, und in den meisten Fällen mündet die Krankheit in einen unnötig frühen Tod. Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs werden auch oft zusammen unter der Bezeichnung kolorektales Karzinom zusammengefasst.

Es ist weiterhin bekannt als: Dickdarm/Dickdarmkarzinom, bösartiger Dickdarmtumor.

Wer ist gefährdet?

Die Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs sind nicht genau bekannt. Allerdings erhöht sich das Risiko von Darmkrebs oder Rektumkarzinom, wenn:

  • Sie über 60 Jahre alt sind.
  • Ihre Ernährung vorwiegend aus rotem oder verarbeitetem (gepökelten, geräucherten) Fleisch und zu viel Fett besteht, und auf der anderen Seite frisches Gemüse und Ballaststoffe fehlen.
  • Krebs irgendwo in Ihrem Körper vorhanden ist, z. B. wenn Sie Brustkrebs oder Prostatakrebs überstanden haben.
  • Sie Polypen im Dickdarm haben.
  • es in Ihrer Familie Fälle von Dickdarmkrebs gibt.
  • wenn Sie an entzündlichen Darmkrankheiten leiden. (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Einige ererbte Leiden erhöhen ebenfalls das Risiko, vor allem die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) und das Lynch-Syndrom.

Eines der größten Risiken stellt jedoch eine ungesunde Ernährungsweise dar. An diesem Punkt haben Sie aber die Möglichkeit, selbst etwas zu tun, um das Risiko zu senken und der Krankheit vorzubeugen. Dass hier effiziente Vorbeugung möglich ist, konnte durch statistische Untersuchungen eindeutig belegt werden. Überall dort, wo eine ausgewogene Ernährung dem ungesunden westlichen Ernährungsstil weichen musste, trat die Krankheit häufiger auf. Zu hoher Konsum von Fett, Übergewicht sowie Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes erhöhen die Gefahr für Dickdarmkrebs. Darüber hinaus gehören auch Alkohol und Nikotin zu den Risikofaktoren. Das Alter spielt in dieser Hinsicht ebenfalls eine wichtige Rolle. Es wurde festgestellt, dass etwa 90% der Menschen, bei denen Dickdarmkrebs diagnostiziert wird, über fünfzig Jahre alt sind.

Wenn auf Sie einige der genannten Risikofaktoren zutreffen, ist die schlechteste Option, zu warten, bis sich erste Symptome zeigen.

Dickdarmkrebs und seine Symptome

In vielen Fällen von Krebs im Dickdarm gibt es zunächst keine Symptome. Allerdings können die folgenden Zeichen auf das Vorhandensein der Krankheit hinweisen:

  • Blut im Stuhl
  • Magenschmerzen und Schmerzempfindlichkeit im unteren Teil des Bauches Erbrechen, Durchfall, Verstopfung oder andere Veränderungen in der Funktionsweise des Darms
  • Fadenförmiger, dünner Stuhl
  • Gewichtsverlust ohne bekannte Gründe
  • Schmerzhafte Krämpfe
  • Anämie
  • Schwäche, starke Ermüdung

Wenn der Tumor blutet, zeigt sich Blut im Stuhl. Die Farbe des Blutes hängt von der Lage des Tumors ab. Befindet er sich am Ende des Dickdarms oder im Rektum, ist das Blut hellrot und sollte als solches leicht erkennbar sein. Liegt der Tumor allerdings im oberen Teil des Dickdarms, dann kann das Blut im Stuhl kaschiert und so unsichtbar für das bloße Auge sein.

Bei einem Rektumkarzinom vermag es zu sehr dünnem Stuhlgang oder Verstopfung kommen, was die Ausleitung des Stuhls behindert. In anderen Fällen kann der Tumor den Dickdarm vollständig blockieren. Dann ist die Stuhlpassage nicht mehr möglich, was schwere und schmerzhafte Krämpfe verursacht. Im schlechtesten Fall kann dies bedeuten, dass die Darmwand perforiert, eine Notsituation, die sofortiger ärztlicher Hilfe bedarf.

Wenn Sie ungewöhnlich viel Gewicht verlieren, ist dies oft darauf zurückzuführen, dass wegen des Tumors Veränderungen im Stoffwechsel eingetreten sind. Ein blutender Tumor, auch wenn er nicht bemerkt wird, kann weitere Symptome und Beschwerden nach sich ziehen. Langfristiger und anhaltender Verlust von Blut senkt den Gehalt an Eisen. Dadurch wird eine Anämie verursacht, und es zirkuliert nicht mehr ausreichend Sauerstoff im Blut. Dies äußert sich in Schwäche, Blässe und häufig auch als starke Ermüdung.

Dickdarmkrebs und die Stadien seiner Ausprägung

Durch ein genaues Screening kann der Dickdarmkrebs erkannt werden, noch bevor Symptome auftreten. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich den notwendigen Tests unterziehen. Basierend auf der schwere des Krebses im Dickdarm werden fünf Stufen unterschieden (0, I, II, III, and IV):

  • Stufe 0: ist die frühe Phase, in welcher der Krebs sich auf der Oberfläche der inneren Schicht der Darmwand befindet.
  • Stufe I: der Krebs hat sich in die inneren Schichten der Darmwand ausgebreitet.
  • Stufe II: der Krebs hat sich in das Muskelgewebe der Darmwand ausgedehnt.
  • Stufe III: der Krebs hat sich in die Lymphknoten ausgebreitet.
  • Stufe IV: der Krebs hat andere Organe befallen; es bilden sich Metastasen.

Wird Dickdarmkrebs nicht frühzeitig erkannt, ist das eine ernsthafte Bedrohung.

Es ist wichtig zu erkennen, dass heute Dickdarmkrebs heilbar ist. Dies trifft jedoch nur in jenen Fällen zu, bei denen die Entfernung des Tumors in einem frühen Stadium stattfindet (Stufe 0, I, spätestens in Stufe II); das heißt, solange er nur im Dickdarm lokalisiert ist. Wenn er sich in die angrenzenden Gebiete ausbreitet, ist eine Operation im Dickdarm nicht ausreichend. Es wird zusätzlich eine Chemotherapie notwendig, die sehr oft von zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen begleitet ist. Die Therapie kann sehr lange dauern (in der Regel mindestens 6 Monate), und der Betroffene hat viele Hürden zu überwinden. Selbst wenn die Behandlung erfolgreich zu Ende geführt wurde, ist es noch notwendig, regelmäßige Nachuntersuchungen durchzuführen.

Stuhltest

Dies ist ein grundlegender Screening-Test zur Feststellung von Krebs. Es ist ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Mit dem Test lassen sich kleine Mengen an Blut im Stuhl erkennen, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Ist der Test positiv, weist dies auf Dickdarmkrebs hin. Allerdings kann dieser Test häufig negativ sein, obwohl ein Krebstumor im Dickdarm wuchert. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich einer weiteren Untersuchung, einer Koloskopie oder Sigmoidoskopie, zu unterziehen. Es muss aber betont werden, dass bei einer Sigmoidoskopie nur ein Rektumkarzinom diagnostiziert werden kann. Einzig eine Koloskopie zeigt den gesamten Dickdarm einschließlich des Mastdarms, und aus diesem Grund ist diese endoskopische Untersuchung der beste Screening-Test zur Erfassung des genauen Krebsstadiums. Es ist auch wichtig zu beachten, dass ein positiver Test auf okkultes (verstecktes) Blut nicht zwangsläufig bedeutet, dass Krebs im Körper vorhanden ist. Blut im Stuhl kann durch das Aufbrechen eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs auftreten, ein Symptom von Colitis ulcerosa sein oder durch eine Entzündung von Darmausstülpungen, eine Divertikulitis hervorgerufen werden.

Koloskopie

Dieses Verfahren ist eine wichtige vorbeugende Maßnahme, da es dem Arzt direkt ermöglicht, die Schleimhaut des Darms und des Rektums zu beobachten sowie Veränderungen zu entdecken. Die Koloskopie ist wichtig zur Diagnostik von schweren Erkrankungen des Verdauungstraktes wie Blutungen, Polypen, Darmausstülpungen, so genannten Divertikeln, und Krämpfen.

Darüber hinaus ist eine Koloskopie nicht nur dafür gut, früh die Symptome von Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs zu erkennen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit kleinere therapeutische Eingriffe durchzuführen, die früher einer Operation bedurft hätten. Wenn es notwendig ist, nimmt der Arzt eine Probe von der Schleimhaut (Biopsie), die dann untersucht wird. Dadurch kann man adenomatöse Polypen, kleine gutartige Knötchen mit atypischen und veränderten Zellen, erkennen, die eine Quelle für bösartige Wucherungen darstellen. Es zeigt sich, dass mehr als 80% der nicht frühzeitig entfernten Polypen in einen Krebs im Dickdarm oder in ein Rektumkarzinom übergehen. Auch wenn es häufig Jahre dauert, letztendlich ist es nur eine Frage der Zeit. Ob ein bösartiger Tumor aus dem Gewebe hervorgeht, hängt auch von der Größe der Polypen ab, ihrer histologischen (feingeweblichen) Struktur und dem Grad der zellulären Veränderungen.

Nun stellt sich die Frage: ”Wann sollte man sich einer Koloskopie unterziehen?” Die Antwort ist: ”Nach dem Erreichen des 50. Lebensjahres sollte jeder eine Koloskopie machen”. Doch unabhängig vom Alter und anderen Risikofaktoren, ist eine unmittelbare Koloskopie in folgenden Fällen erforderlich:

  • zur Prävention bei Personen, die mit einem hohen Risiko belastet sind.
  • wenn Blut im Stuhl ist
  • wenn plötzliche Veränderungen beim Stuhlgang auftreten, z. B. abwechselnd Verstopfung und Durchfall.
  • wenn eine Anämie mit einem signifikanten Gewichtsverlust verbunden ist.
  • Bei Magenschmerzen

Vorbeugung

Darmkrebs und Mastdarmkrebs sind heimtückisch, weil sie sich im Laufe von mehreren Jahren ohne nennenswerte Probleme entwickeln können. Aus diesem Grund sollte man eine aktive Rolle zur Gewährleistung der eigenen Gesundheit einnehmen.

  1. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sollten Bestandteil des Gesundheits-Checks sein, aber besonders relevant für:

  • Menschen ab einem Alter von 50 Jahren.
  • Menschen mit einem oder mehreren Risikofaktoren (Familiengeschichte mit Dickdarmkrebs, Polypen im Dickdarm, einer ungesunden Ernährung mit zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffen, Übergewicht, Rauchen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Divertikulitis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Diabetes).

Durch die Einhaltung dieser Ratschläge schützen Sie Ihren Dickdarm und halten ihn gesund. Vergessen Sie nicht den Wert der Prävention, da Krebs im Dickdarm sowie auch ein Rektumkarzinom erfolgreich behandelt werden können, wenn es frühzeitig erkannt werden!

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