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der Experte der Verdauung
Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Was ist eigentlich die Darmflora? | Wiederherstellung der Darmflora

was-ist-die-darmflora 1Wenn wir über die natürlichen, Krankheiten vorbeugenden Schutzmechanismen gegen Krankheitserreger des Organismus sprechen, fällt uns sofort das Immunsystem ein. Achtzig Prozent des Immunsystems befindet sich im Dickdarm, seine Funktion wird grundsätzlich durch den Zustand der Darmflora beeinflusst. Deswegen ist es für die Erhaltung unserer Gesundheit wichtig, sich darüber im Klaren zu sein: was ist eigentlich die Darmflora?

In normalen Fällen ist die mit der Schleimhaut des Dickdarms verbundene Darmflora, ein einheitliches Ökosystem, das eine effektive Schutzlinie im Dickdarm bildet. Sie wird von mehreren hundert Billionen Mikroorganismen, vor allem von Bakterien und Pilzen aufgebaut, deren Gewicht im Körper der Erwachsenen zwei Kilo erreichen kann. Die Anzahl ihrer Gene beträgt laut den in der Fachzeitschrift Nature Biotechnology im Juli 2014 veröffentlichten Forschungen fast 10 Millionen. Dies ist fünfhundertmal mehr als das menschliche Genom. Das Gleichgewicht der Darmflora ist in dem Fall gewährleistet, wenn das Verhältnis der nützlichen Mikroorganismen (vor allem der probiotischen Bakterien) mindestens 60-80 Prozent ist. Das ist dafür notwendig, dass die Darmflora in der Lage ist, der gesundheitsschädlichen Wirkung der in den Darmkanal gelangten und sich dort festsetzenden, die Gesundheit angreifenden Bakterien und Pilze entgegenzuwirken.

Was ist eigentlich die Darmflora?

Die Darmflora ist kein Organ, denn sie entsteht erst nach der Geburt. Das Darmsystem des Embryos ist nämlich vollkommen steril. Die ersten Bakterien gelangen in die Därme aus dem Geburtskanal der Mutter. Darauffolgend wird die Darmflora ganz bis zum Alter von drei Jahren mit Hilfe der Nahrung (sehr wichtig ist die Muttermilch) allmählich aufgebaut. Zu einem Drittel ist sie in jedem Menschen die gleiche. Die Wissenschaft kennt mehr als tausend Bakterienstämme in der Darmflora – die Forscher der Vall d’Hebron Institute of Research (VHIR) haben vor kurzem 500 neue, früher noch unbekannte Arten identifiziert, die zehn häufigsten sind in uns allen vorhanden. Das ist deswegen wichtig zu wissen, weil wir die Einnahme dieser Bakterien auf jeden Fall brauchen, um die Darmflora zu stärken und wieder aufzubauen.

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Die schützende Darmflora

Wenn die Darmflora nicht richtig funktioniert, schadet das dem ganzen Organismus. Die Darmflora spielt nämlich eine wichtige Rolle bei der Gesundheitserhaltung: sie stärkt das Immunsystem – 80 Prozent des Immunsystems befinden sich im Dickdarm–, sie hilft, die Entstehung von Infektionen und Krebstumoren im Darm vorzubeugen. Sie reguliert die Verdauung, verbessert die Absorption der Nährstoffe, die Verwertung des Kalziums, Magnesiums und Eisens, außerdem den Abbau der Kohlenhydrate, d. h. des Zuckers. Aus letzterem stellen die wohltuenden Mikroben in der Darmflora aus kurzen Ketten bestehende Fettsäuren her, die die Zellen des Dickdarms mit Energie versorgen. Die nützlichen Bakterien, aus denen die Darmflora besteht, wirken auch bei der Herstellung der als Antioxidantien wirkenden Vitamine B-7 und B-12 und des bei der Vorbeugung der Osteoporose eine wichtige Rolle spielenden Vitamins K mit. Vitaminmangel kann mit Diabetes, Gehirnblutungen, Anämie bzw. mit einzelnen autoimmunen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Darüber hinaus unterstützen die Mikroorganismen der Darmflora die gesunde physiologische Funktion des Darmsystems durch die Herstellung von Buttersäure. Die Buttersäure regt nämlich die Vermehrung der sich auf der Innenfläche des Darmsystems befindenden Zellen, die vor den schädlichen Stoffen schützen, an.

Die Vitamine B-7-, B-12- und K, außerdem noch zahlreiche andere, zur gesunden Funktion des Körpers unerlässliche Vitamine sind im Produkt Detox Vital® zu finden, das eines der komplexesten Immunsystemstärkungsmittel aller Zeiten ist.

Sensibles Gleichgewicht

Wegen falscher Ernährung, Umweltschäden oder Behandlungen mit Antibiotika erhöht sich die Zahl der in den Organismus gelangenden schädlichen Mikroorganismen. Ihr Wirkungsmechanismus ist sehr einfach: sie versuchen, sich an der Schleimhaut des Magens und des Darms festzusetzen, denn auf diese Weise können sie am leichtesten an die Nährstoffe herankommen. Wenn ihnen dies gelingt, vermehren sie sich schnell und verdrängen die nützlichen Mikroben, was zum Umkippen des Gleichgewichts der Darmflora führt. Es entsteht eine Dysbiose. Ihre häufigsten Symptome sind Verdauungs- und Entleerungsstörungen, Bauchschmerzen, Reizbarkeit, schlechtes Allgemeinbefinden und leichte Ermüdbarkeit.

Die erhöhte Zufuhr von Probiotika hilft

was-ist-die-darmflora 2Um das Gleichgewicht der Darmflora wiederherstellen zu können, ist die wichtigste Aufgabe, die probiotischen Bakterien zu ersetzen. Das Ziel besteht in solchen Fällen darin, dass das Verhältnis der wohltuenden Mikroorganismen 50 Prozent übersteigt. Dabei helfen die entsprechenden Probiotika, in diesen sind nämlich die wichtigsten probiotischen Bakterien zu finden. Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind Probiotika lebendige Organismen, die dadurch, dass sie in den Organismus gelangen, zum Erhalt der und der Wiederherstellung der Gesundheit beitragen. Unter ihnen sind die Bifidobacterium lactis, Enterococcus faecium, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus paracasei, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus salivarius, Bifidobacterium infantis, Bifidobacterium longum, Streptococcus thermophilus und die Lactobacillus lactis bei 99 Prozent der Menschen vorhanden. Deswegen handeln wir dann richtig, wenn wir ein solches Produkt – Nahrungsergänzungsmittel – wählen, das diese wohltuenden Bakterien enthält. In den sonst ausgesprochen gesunden probiotischen Lebensmitteln wie auch im Joghurt mit lebendenden Kulturen ist nämlich die Zahl der Bakterienstämme bedeutend niedriger.

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Vergessen wir auch die Präbiotika nicht

Damit die probiotischen Bakterien fähig sind, am Leben zu bleiben, sich zu vermehren und aus der Darmflora die schädlichen Mikroorganismen zu verdrängen, brauchen sie Nahrung in entsprechender Menge und Qualität. Gerade dafür sind Präbiotika da, deren Spezialität es ist, dass weder der Organismus noch die schädlichen Bakterien sie abbauen können, obendrein werden sie nicht mal von der Magensäure geschädigt und sind für die nützlichen Bakterien wiederum lebenswichtig.

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